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Iran between War and Revolution
Placing the war in the context of Iran’s longer struggle for liberation and justice—including the recent January uprising and the Jin, Jiyan, Azadi movement—we will explore the competing narratives and disinformation campaigns that have shaped public understanding of the conflict and obscured civilian harm.
The talk will examine how Iranians are confronting violence from multiple directions: the impact of external war on everyday life, including access to food, medicine, infrastructure, safety, and communication, alongside intensified domestic repression by the Islamic Republic through internet blackouts, executions, surveillance, and restrictions on political organizing. It will also highlight the forms of resistance and solidarity being organized against war, state violence, and the conditions that continue to constrain the struggle for a democratic future.
The Talk will be held in English with whisper translation into German.
Im Mittelpunkt dieses Vortrags stehen die Erfahrungen und die politische Handlungsfähigkeit der iranischen Bevölkerung vor dem Hintergrund der jüngsten militärischen Eskalation der USA und Israels gegen den Iran. Es wird untersucht, wie militärische Angriffe von einigen als „Hilfe“ für die Iraner*innen und als Weg zur Befreiung dargestellt wurden; während einige diese Sichtweise teilten, lehnten viele die Vorstellung ab, dass Freiheit durch Krieg, Sanktionen und ausländische Interventionen erreicht werden könne.
Indem wir den Krieg in den Kontext des langjährigen Kampfes in Iran für Befreiung und Gerechtigkeit stellen – einschließlich des jüngsten Aufstands im Januar und der „Jin, Jiyan, Azadi“-Bewegung –, werden wir die konkurrierenden Narrative und Desinformationskampagnen untersuchen, die das öffentliche Verständnis des Konflikts geprägt und das Leid der Zivilbevölkerung verschleiert haben.Der Vortrag wird untersuchen, wie die Iraner*innen mit Gewalt aus verschiedenen Richtungen konfrontiert sind: den Auswirkungen des externen Krieges auf den Alltag, einschließlich des Zugangs zu Nahrungsmitteln, Medikamenten, Infrastruktur, Sicherheit und Kommunikation, sowie der verschärften innenpolitischen Repression durch die Islamische Republik mittels Internet-Sperren, Hinrichtungen, Überwachung und Einschränkungen politischer Organisation. Er wird zudem die Formen des Widerstands und der Solidarität hervorheben, die gegen Krieg, staatliche Gewalt und die Bedingungen organisiert werden, die den Kampf für eine demokratische Zukunft weiterhin einschränken.
Der Vortrag wird auf Englisch gehalten werden. Es wird eine Flüsterübersetzung ins Deutsche geben.
Café Arranca: NATO-Manöver versenken
An dem Abend erhaltet ihr weitere Einblicke und wir wollen Mut machen, euch den Aktionstagen gegen das NATO-Manöver »Red Storm Charlie« in Hamburg anzuschließen. Kommt mit uns zu den Aktionstagen!
Westsahara - Besatzung und Widerstand
Eine Veranstaltung mit Smara Westsahara-Solidarität Frankfurt.
Café Arranca: Kurdistan zwischen Friedensprozess und imperialistischen Interessen
Die MENA-Region ist längst Schauplatz imperialistischer Kriege und geopolitischer Machtkämpfe geworden. Besonders hart trifft es Gesellschaften und Völker, die sich der nationalstaatlichen Logik
widersetzen und eigene Alternativen formulieren. Ein Beispiel dafür ist die kurdische Bewegung, die inmitten von weltweiter Militarisierung und Kriegstreiberei einen neuenFriedensprozess mit dem türkischen Staat angestoßen hat. Der Vortrag beleuchtet zunächst die Folgen von Imperialismus und Nationalismus auf die kurdische Gesellschaft. Außerdem zeichnet er die unterschiedlichen Interessen zentraler geopolitischen Akteure in der Region nach. Weiterhin geht es um konkrete Alternativen. Im Zentrum stehen dabei die Friedensbemühungen der kurdischen Bewegung. Der kurdische Frauenrat Amara lädt dazu ein, gemeinsam eine internationalen Perspektive zu entwickeln und unsere Rolle als linke Bewegungen für einen gesamtgesellschaftlichen Frieden zu diskutieren.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des monatlichen Café Arrancas statt, bei dem es ab 19 Uhr veganes Essen gibt, um 20 Uhr startet dann der Vortrag.
Dominanzstreben im Hinterhof. Was wollen die USA in Lateinamerika?
Im Januar dieses Jahres entführte das US-Militär den venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro. Dessen Nachfolgerin Delcy Rodríguez ordnet sich seitdem politisch und wirtschaftlich den US-Interessen unter. Doch geht es nicht nur um Venezuela und seine Rohstoffe. Donald Trump droht auch anderen Ländern der Region, mischt sich in Wahlkämpfe ein und setzt dabei auf eine enge Kooperation mit ihm wohlgesinnten Regierungen. Als Imperium mit schwindender Hegemonie wollen die USA die gesamte Region in die klassische Hinterhofrolle zurückdrängen und externe Mächte wie China verdrängen. Kurzfristig scheint dies aufzugehen. Doch wird diese Dominanzpolitik notgedrungen Widerstand erzeugen.
Tobias Lambert ist Autor und Journalist. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Lateinamerika. 2024 erschien sein Buch „Gescheiterte Utopie? Venezuela ein Jahrzehnt nach Hugo Chávez“. Im August 2026 folgte im Mandelbaum Verlag „Zurück in den Hinterhof. Die USA und Lateinamerika“.
Der Krieg im Sudan - eine unbeachtete internationale Katastrophe
Nach dem Vortrag gibt es Zeit für Fragen und Diskussion.
Stell Dir vor es ist Krieg – und alle wollen mitmachen. Linke zwischen den Fronten oder Linke an die Front? Vorläufige Bilanz des Ukrainekrieges mit Ewgeniy Kasakow
Auf der anderen Seite gibt es in einigen traditions-antiimperialistischen und marxistisch-leninistischen Kreisen Fürsprecher der Politik Putins, weil diese als Gegenpol zum westlichen Imperialismus angesehen wird.
Ansätze, jenseits derartiger Parteinahmen Widerstand gegen das Morden im Osten der Ukraine zu diskutieren und zu organisieren blieben bis heute marginal.Für offene Grenzen! Gegen militärisch hochgerüstete Grenzgebiete!
Rheinmetall liefert, was die Regierungen in Europa planen: Den Ausbau der Festung Europa. Die Aufrüstung und Militarisierung, die wir derzeit erleben, findet auch an den EU-Außengrenzen statt.
Mitten in einem Hamburger Villenviertel, im Mittelweg 120 nahe der Außenalster, sitzt Rheinmetall Dermalog SensorTec. Dort wird zusammen mit einem Biometrieunternehmen an Überwachungstechnologie geforscht. Die Entwicklung KI-gestützter biometrischer Identifizierungs- und Abwehrtechnik erleichtert den europäischen Grenzbehörden ihre Arbeit, rassistische Politik in Europa umzusetzen.
Zusätzlich werden mit der Technik des Rüstungskonzerns Rheinmetall und seinem »Sensornetzwerk zur taktischen Raum- und Objektüberwachung« Grenzgebiete kontrolliert und potentielle Fluchtwege in die Europäische Union geschlossen. Geflüchteten droht aufgrund der KI-Systeme weitere Verfolgung, Abschiebung, Folter oder Tod. Dafür ist Rheinmetall verantwortlich. Außerdem verdient Rheinmetall an diesen Geschäften mit dem europäischen Grenzregime und ist deshalb an dessen Aufrechterhaltung interessiert.
Während im Mittelweg bislang nur die Sektkorken knallen, erleben wir in verschiedenen Teilen der Erde Krieg und Genozid, wobei dort oftmals Bomben von Rheinmetall einschlagen und für Flucht und Vertreibung sorgen.
Kommt mit uns in den Mittelweg
Wer von Militarisierung redet, darf vom Rassismus nicht schweigen; wer vom Rassismus redet, darf von Militarisierung nicht schweigen.
Wir werden nach dem Schulstreik gegen Wehrpflicht, am Nachmittag des 25. Septembers, Rheinmetall auf die Pelle rücken und im Hamburger Mittelweg lautstark gegen die Aufrüstung von Militär und Grenzpolizei demonstrieren und uns für Frieden, für offene Grenzen und für das Leben einsetzen.Wir sehen uns in Hamburg auf der Straße: antimilitaristisch, antirassistisch und antikolonialistisch.
25. September 2026, 16:00 Uhr (pünktlich!), Hamburg-Dammtor, Theodor-Heuss-Platz (neben der Tankstelle).Patriarchat enteignen!
PATRIARCHAT ENTEIGNEN
(An dieser Stelle stand bisher ein Aufruf für die Kundgebung am 07.03.25. Dieser ist jetzt hier archiviert.)
Die Mieten explodieren, Wohnraum ist unfassbar knapp, Menschen werden aus ihren Wohnungen geworfen. Kultur, soziale Träger und Menschen mit geringem Einkommen werden verdrängt und die Stadt zu einem Ort für Reiche und Privilegierte. Auf politischer Ebene scheint es kein Interesse zu geben, daran etwas zu ändern.
Die Wohnsituation in dieser Stadt stellt insbesondere Betroffene von patriarchaler Gewalt vor riesige Herausforderungen. Aufgrund von struktureller Diskriminierung und durchschnittlich niedrigerem verfügbarem Einkommen sind FLINTA* dabei besonders von steigenden Mieten und der prekären Situation am Wohnungsmarkt betroffen. Von den 60.000 wohnungslosen Menschen gehören überproportional viele zur LGBTIQ+ Community.
Frauenhäuser und andere Schutzräume sind von der katastrophalen Situation betroffen und kämpfen mit steigenden Mieten und Gentrifizierung. Und das, obwohl in Deutschland ohnehin schon rund 12.000 Frauenhausplätze fehlen und im Durchschnitt an 80 % der Tage im Jahr keine Aufnahme in Frauenhäusern möglich ist, weil sie voll ausgelastet sind. Schutzsuchende werden in ihrer Situation systematisch allein gelassen und haben wenig Chancen, sichere Räume zu finden.
Den Betroffenen eine eigene Wohnung zu vermitteln, in denen sie ein Leben frei von Gewalt führen können, ist auf diesem Wohnungsmarkt eine Mammutaufgabe. Die durchschnittliche Wartezeit, bis eine Betroffene einen Mietvertrag in der Hand hält, beträgt 120 Tage, weshalb manche Betroffene irgendwann keine andere Option mehr haben, als zu ihren prügelnden Partnern zurückzukehren.
Wir fordern deshalb die feministische Vergesellschaftung von Wohnraum, um diesen, statt an Kapitalinteressen und patriarchaler Heteronormativität, an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten.
Für eine queerfeministische Stadtpolitik, die sichere Räume für Schutzsuchende schafft, kollektive und selbstverwaltete Care-Tätigkeiten unterstützt und Beziehungsweisen jenseits der heteronormativen Kleinfamilie ermöglicht.
Für ein selbstbestimmtes, sicheres und freies Leben für alle!
Schließt euch am 05. September dem queerfeministischen Block auf der #Mietenwahnsinn-Demo an! Macht mit uns gemeinsam deutlich:
Eine gerechte Wohnungspolitik kann nur queerfeministisch sein! Wir sind queer, wir sind laut, weil ihr uns den Wohnraum klaut! Lasst uns das Patriarchat enteignen!
Auftaktkundgebung:
Samstag, 05.09.2026 13 Uhr, vor dem Roten Rathaus, 10178 Berlin-Mitte
Die Route führt durch Mitte, vom Roten Rathaus über die Museumsinsel, die Friedrichstraße, Unter den Linden und zurück zum Roten Rathaus.
Mit solidarischen Grüßen,
die Queerfeminismus-AG der iL-Berlin
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