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Aktualisiert: vor 40 Minuten 56 Sekunden

#DefendAfrin - Kundgebungen zum Besuch von Sigmar Gabriel

vor 8 Stunden 22 Minuten
Am Freitag, dem 26.01.2017, ist Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zu Besuch in Hamburg. Am Nachmittag spricht er auf einer öffentlichen Veranstaltung im Kurt-Schumacher-Haus über die deutsche "Außenpolitik". Abends ist er auf einer Lesung im Thalia Theater zu Gast. Zum Besuch des Außenministers rufen wir gemeinsam mit dem Demokratischen Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland (NAV-DEM) und vielen anderen Organisationen zu Protesten gegen die deutsche Unterstützung für Erdogans Angriffskrieg in Afrin auf.

 

Kundgebungen zum Besuch von Außenminister Gabriel in Hamburg am Freitag 26.01.2018:16 Uhr vorm Kurt-Schumacher-Haus (Kurt-Schumacher-Allee 10)19 Uhr vorm Thalia Theater (Alstertor 1)

 

Der Angriff der türkischen Armee auf Afrin/ Rojava ist ein Angriff auf uns alle, alle die für eine befreite Gesellschaft kämpfen. Seit dem 19.01.2018 greift die türkische Armee vor der gesamten Weltöffentlichkeit mit von der BRD gelieferten Leopard 2 Panzern den Kanton Afrin an. In Zusammenarbeit mit islamistischen Söldnertruppen soll ausradiert werden, was dort und in den anderen Kantonen Rojavas als ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung entstand. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z.B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt.

Vor 2 Wochen erst hat der türkische Außenminister Cavusoglu den deutschen Außenminister Gabriel getroffen. Seitdem ist allenthalben von einem Neuanfang in den deutsch-türkischen Beziehungen die Rede. Die Wiederaufnahme deutscher Waffenlieferungen an die Türkei steht unmittelbar bevor. Seit Beginn der Angriffe auf Afrin macht sich die deutsche Regierung rar, es gab bisher weder eine Regierungserklärung zum Einsatz deutsche Waffen, noch eine vernehmbare Kritik an dem völkerrechtswidrigem Angriffskrieg oder der brutalen Unterdrückung jegdlicher Opposition in der Türkei. Auch die unverhohlene Drohung Erdogans, die kurdische Zivilbevölkerung aus Afrin zu verteiben und dort arabische und turkmenische Syrer anzusiedeln, stoßen nicht auf Widerspruch. Im Gegenteil, die deutsche Regierung und allen voran der Bundesaußenminister Sigmar Gabriel billigen den Krieg des Erdogan Regimes gegen Rojava und unterstützen so das Massaker an der Zivilbevölkerung in Afrin.  Zusätzlich flankiert das deutsche Innenministerium diesen Krieg, indem es das Zeigen der Fahnen der YPG und der YPJ unter Strafe stellt.

Im September 2014 haben wir zusammen mit der Vereinigung der Studierenden aus Kurdistan (YXK) die Kampagne „Solidarität mit Rojava – Wann wenn nicht jetzt – Wer wenn nicht wir“ begonnen. Damals standen die Truppen des Islamischen Staates mitten in der Stadt Kobane. Es schien nur noch eine Frage von Wochen oder Tagen zu sein, bis dieses Symbol des Kampfes um Befreiung fallen würde. Den imperialistischen Staaten, allen voran den USA, galt Kobane damals als strategisch bedeutungslos. Doch eine weltweite Kampagne der Solidarität führte zum Eingreifen der internationalen Koalition gegen des IS. Kobane konnte verteidigt werden. Das Leben und der Kampf der Commune Rojava begann. Wir wissen also – es geht. Internationale Solidarität kann Berge versetzen.

Und mit diesem Wissen rufen wir all unsere Genossinnen und Freundinnen auf: Beteiligt euch an den Protesten gegen den Angriff der Türkei auf Afrin. Blockieren wir die Lieferung von Waffen in die Türkei. Es lebe die Commune von Rojava!

Hoch die internationale Solidarität

Rote Zone: Wie weiter gegen den Rechtsruck und die AfD?

22. Januar 2018 - 19:42

Die Einzüge der Alternative für Deutschland in den Bundestag und später in den niedersächsischen Landtag markierten zwei Höhepunkte der reaktionären Partei in der letzten Zeit. Doch noch vor Wahlerfolgen jeder Art war es ihr gelungen, die gesellschaftliche Stimmung von rechts zu verschärfen.

Auf dem AfD Bundesparteitag in Hannover setzten sich die völkischen und nach weit rechts offenen Vertreter_innen der Partei durch. Gleichzeitig artikulierte sich rund um die Veranstaltung Protest und Widerstand gegen die rassistische, sozialchauvinistische und antifeministische Agenda der Partei: Blockaden versperrten mehrere Zufahrtsstraßen zum Tagungsgebäude und verzögerten den Beginn um mehr als eine Stunde. Im Anschluss gingen fast zehntausend Menschen gemeinsam für solidarische Alternativen auf die Straße.

Wir haben mehrere Initiativen gegen die AfD in die Rote Zone eingeladen, um sich vorzustellen. Anschließend wollen wir diskutieren, auf welche Erfahrungen wir in Hannover aufbauen können, wenn wir auch in der Zukunft gegen die AfD intervenieren wollen. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend mit Vertreter_innen von Kampagne Keine Alternative, Aufstehen gegen Rassismus, Nationalismus ist keine Alternative und Aktiv gegen Rassismus und euch!

Kneipe ab 19 Uhr | Veranstaltungsbeginn um 20 Uhr

Zehn Tage, die den Iran erschütterten - Aufstand & Rebellion

22. Januar 2018 - 19:39

Seit Ende Dezember knallt es im Iran. Tausende gehen im ganzen Land auf die Straßen, um gegen Hunger, Armut aber auch das Regime der Mullahs , ihre Korruption und ihre Kriege zu protestieren.
Was hat es mit den Protesten auf sich? Wer sind die Demonstrant_innen? Welche Hoffnung scheint in den Protesten auf und welche Gefahren könnten ihr Ende bedeuten?
Um Antworten auf diese und weitere Fragen zu bekommen, haben wir Peyman Jahaver-Haghighi vom Forum iranische Demokraten/-innen und Sozialisten/-innen Hannover eingeladen. Wir freuen uns auf euch, auf Peyman und über eine gute Diskussion.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover in Kooperation mit der Roten Hilfe Hannover.

Boßeln gegen Kohle

21. Januar 2018 - 22:56

Wir schreiben das Jahr 2018. Dass der menschengemachte Klimawandel verhindert werden muss, ist selbst in höchsten Regierungskreisen angekommen. Laut Klimaforscher:innen ist dafür ein Kohleausstieg sofort einzuleiten. Trotzdem will der Chemiekonzern DOW Chemical in Stade ernsthaft ein Kraftwerk bauen, das überwiegend mit Steinkohle befeuert werden soll. Dafür hat er bereits eine Genehmigung erhalten. Diesem Wahnsinn werden wir nicht tatenlos zusehen. Wer heute noch Kohlekraftwerke bauen will, kann das nicht ungestört tun! Wir wollen uns mit euch in einem breiten Bündnis zusammentun, um den Kraftwerksbau zu verhindern.

Lasst uns das Gelände kennenlernen, im informellen Rahmen Ideen austauschen und unser Aktionsfeld für den Sommer erobern!

 

bosseln_neu.pdf

Solidarität mit Rojava

21. Januar 2018 - 9:44
Beteiligt euch an den Protesten gegen den Angriff der Türkei auf Efrin.

In verschiedenen Städte haben wir uns heute an den Protesten gegen den Angriff der türkischen Armee auf Afrin/Rojava beteiligt. Dieser Angriff, ist ein Angriff auf uns alle, alle die für eine befreite Gesellschaft kämpfen:
Seit dem 19.01.2018 greift türkische Artillerie und Luftwaffe den Kanton Efrin an. In Zusammenarbeit mit islamistischen Söldnertruppen soll ausradiert werden, was dort und in den anderen Kantonen Rojavas als ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung entstand. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z.B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt.

Vor 2 Wochen erst hat der türkische Außenminister Cavusoglu den deutschen Außenminister Gabriel getroffen. Seitdem ist allenthalben von einem Neuanfang in den deutsch-türkischen Beziehungen die Rede. Die Wiederaufnahme deutscher Waffenlieferungen an die Türkei steht unmittelbar bevor. Die Reaktionen des auswärtigen Amtes auf den Krieg der Türkei sprechen eine eindeutige Sprache: Wider besseren Wissens interpretiert es den Angriff auf den kurdischen Kanton zum Angriff auf den Islamischen Staat und die Al-Nusra Front um.
Damit billigt und legitimiert das Außenministerium den Krieg des Erdogan Regimes gegen Rojava. Und das deutsche Innenministerium flankiert diesen Krieg, indem es das Zeigen der Fahnen der YPG und der YPJ unter Strafe stellt.

Im September 2014 haben wir zusammen mit der Vereinigung der Studierenden aus Kurdistan (YXK) die Kampagne „Solidarität mit Rojava – Wann wenn nicht jetzt – Wer wenn nicht wir“ begonnen. Damals standen die Truppen des Islamischen Staates mitten in der Stadt Kobane. Es schien nur noch eine Frage von Wochen oder Tagen zu sein, bis dieses Symbol des Kampfes um Befreiung fallen würde.
Den imperialistischen Staaten, allen voran den USA, galt Kobane damals als strategisch bedeutungslos. Doch eine weltweite Kampagne der Solidarität führte zum Eingreifen der internationalen Koalition gegen des IS.
Kobane konnte verteidigt werden. Das Leben und der Kampf der Commune Rojava begann. Wir wissen also – es geht.
Internationale Solidarität kann Berge versetzen.

Und mit diesem Wissen rufen wir all unsere Genossinnen und Freundinnen auf: Beteiligt euch an den Protesten gegen den Angriff der Türkei auf Efrin.
Unterwandert mit uns dass Verbot kurdischer Fahnen und Symbole. Blockieren wir die Lieferung von Waffen in die Türkei.Es lebe die Commune von Rojava!

Hoch die internationale Solidarität

Cafe Arranca!

16. Januar 2018 - 0:09
Das Cafe Arranca! - Freiraumcafe der Interventionistischen Linken geht auch zum Jahresstart 2018 in eine neue Runde:
Wir dürfen euch auf bestes veganes Gyros mit selbstgemachten Tzatziki, griechischen Salat und Reis auf Selbstkostenpreis einladen.
Aus verschiedenen Gründen haben wir uns dieses Mal entschieden, den politischen Input entfallen zu lassen - was aber nichts ausmacht, da wir dafür mehr Zeit für Gemütlichkeit und Gespräche haben.
Also, schaut vobei. Auf einen guten Jahresstart und ein erfolgreiches, linksradikales Jahr 2018!

ILTIS in Bermudas - Grenzenlos feministisch?

16. Januar 2018 - 0:01

»ILTIS in Bermudas«, Sendung 19: »Grenzenlos feministisch?«
Doppelsendung zum Jahresstart:

Antifeminismus ist neben Rassismus ein Standbein der neuen rechten Bewegungen: Während die Errungenschaften von Geschlechtergerechtigkeit zurückgedreht und das eingeschränkte Recht auf Abtreibung abgeschafft werden soll, man(n) sich gegen queere Lebensformen stellt und Frauen* vorschreibt, wie diese sich (nicht) zu kleiden haben, wird sexualisierte Gewalt und Unterdrückung rassistisch vereinnahmt, als Phänomen, das zugewandert sei.

Doch auch in der sogenannen Mitte der Gesellschaft sind antifeministische und rassistische Denkmuster anschlussfähig und wird die Frage aufgeworfen, ob es den Feminismus denn überhaupt noch braucht. In unserer Doppelsendung von »ILTIS in Bermudas« suchen wir nach Anworten auf diese Herausforderungen. Antworten, die Grenzen überwinden, strukturelle wie nationale.

16. Januar: Wiederholung der Sendung »Make Feminismus great again?« vom 21. Februar 2017

In der ersten Folge dieser Doppelsendung am 16. Januar diskutieren wir mit unseren Gästen, in welchen Bereichen Benachteiligungen von Frauen* gegenüber Männern fortbestehen, welche feministischen Kämpfe es heute (noch oder wieder) zu führen gilt, welche Herausforderungen sich hierbei stellen und welche befreiende Wirkung diese Kämpfe auf sämtlichen Geschlechter und Gender haben können.

Zu Gast sind Sylvia, die im Autonomen Frauenhaus Heidelberg arbeitet und als Koordinatorin der Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser in Baden-Württemberg arbeitet, Sophia die als Pädagogin beim Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen & Mädchen e.V. Heidelberg arbeitet und ihre Staatsexamensarbeit über feministische Mädchenarbeit verfasst hat und Nora, die bei der Terre Des Femmes e.V. - Städtegruppe Heidelberg-Mannheim aktiv ist.

 

20. Februar: Fortsetzung der Diskussion unter dem Motto »Grenzenlos feministisch?«

In der zweiten Folge am 20. Februar werden wir diese Diskussion fortführen. Wir werden die Formen von Gewalt thematisieren, denen gerade Frauen* in ihren Familien - als Kind ebenso wie in einer (heterosexuellen) (Zweier-) beziehung - begegnen.

Außerdem wollen wir den aktuellen öffentlichen Debatten nachspüren, wie sie unter dem Hashtag #metoo oder nach den Femizid eines Geflüchteten an seiner Exfreundin geführt werden. Wir werfen die Frage auf, ob feministische Ansätze tatsächlich anschlussfähig sein können für rechte Strömungen und in welchem Verhältnis sexuelle Freiheit und Freiheit vor sexueller Belästigung stehen.


»ILTIS in Bermudas« ist der monatliche Polit-Talk im Bermuda Funk, veranstaltet von der Interventionistische Linke Rhein-Neckar.

Die Sendung wird jeden dritten Dienstag eines Monats um 22 Uhr ausgestrahlt und kurz vorher aufgenommen. Sie ist über den Livestream des bermuda.funks (http://bermudafunk.org/livestream.html) zu empfangen sowie auf den UKW-Frequenzen 89,6 MHz (MA) / 105,4 MHz (HD) und anschließend vorübergehend im Podcast des Bermudafunks und dauerhaft im Archiv von Freie-Radios.net (http://www.freie-radios.net/serie/iltisinbermudas) zu finden.

http://bermudafunk.org/sendungen/sendungen/iltis-in-bermudas.html

Uprising in Iran. Infoveranstaltung zu den aktuellen Protesten

15. Januar 2018 - 23:09
Was hat es mit den Protesten im Iran auf sich? Wer geht auf die Straße? Welche Hoffnung scheint in den Protesten auf und welche Gefahren könnten ihr Ende bedeuten? Wir laden euch ein mit uns und unserem Referenten zu diskutieren.

Kein Schlussstrich - Der NSU Komplex und seine Aufarbeitung

8. Januar 2018 - 22:43

Nach knapp 400 Prozesstagen und der Vernehmung von rund 600 Zeug*innen ist erstmals ein Ende des NSU-Prozess abzusehen. Seit Mai 2013 wird vor dem Oberlandesgericht München gegen fünf Mitglieder bzw. Unterstützer*innen des terroristischen "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) verhandelt. Im Zuge der Verhandlung und in zahlreichen parlamentarischen Untersuchungsausschüssen auf Landes- bzw. Bundesebene wurden skandalöse Erkenntnisse über das NSU-Netzwerk öffentlich und etliche Verstrickungen von V-Leuten der Verfassungsschutzbehörden darin aufgedeckt.

Der Prozess in München neigt sich seinem Ende. Die Aufarbeitung ist jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Deswegen möchten wir mit Anna Müller von NSU-Watch Hessen und Felix Hansen vom bundesweiten NSU-Watch über den Stand im Prozess in München und die bundesweite Bedeutung der Aufarbeitung des NSU-Komplex sprechen. Die Veranstaltung findet im Kontext der hessischen Mobilisierung zur Urteilsverkündung in München statt. Zum Prozessende ruft das Bündnis "Kein Schlussstrich" zu einer  Demonstration am Tag der Urteilsverkündung in München auf. Aus Darmstadt soll es eine gemeinsame Anreise zu der Demonstration geben. Über den aktuellen Stand möchten wir in diesem Rahmen informieren.

https://www.nsu-watch.info/
https://nsuprozess.net/
www.fb.com/keinschlussstrichhessen/

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