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Aktualisiert: vor 45 Minuten 26 Sekunden

materializing feminism

18. Januar 2019 - 7:55

 

Buchvorstellung, Lesung und Diskussion mit Friederike Beier und Meret Matthes

Wir leben in einer Zeit, in der alle Lebensbereiche vom Kapitalismus durchdrungen sind. Gegen die Zumutungen der kapitalistischen Verwertungslogik wird das eigene Selbst ständig optimiert und individuelle Lösungsstrategien als Freiheit angepriesen. "Einfache" Freiheitsversprechen werden nicht zuletzt auch in Teilen des Feminismus dargeboten und klingen umso vielversprechender, je weniger die kapitalistischen Strukturen hinterfragt werden. Gleichzeitig nehmen gesellschaftliche Ungleichheitsverhältnisse zu und es sind nach wie vor Frauen, die einen Großteil der Fürsorge leisten und dadurch von liberalen Freiheitsversprechen ausgeschlossen werden.

Vor diesem Hintergrund argumentieren die Herausgeber*innen und Autor*innen von materializing feminism für einen materialistischen Feminismus und damit einhergehend für eine kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen, gesellschaftlichen und politischen Verhältnissen und aktuellen Entwicklungen. materializing feminism macht feministische Ökonomie- und Gesellschaftskritik sichtbar, setzt sich mit ihren Praxen und Gegenstrategien auseinander und lädt zum Weiterdenken ein.

"materializing feminism: Positionen zu Ökonomie, Staat und Identität"
erschien unlängst im Unrast Verlag und enthält Beiträge Bini Adamczak, Lucia Artner, Friederike Beier, Lisa Yashodhara Haller, Lea Haneberg, Fabian Hennig, Gudrun-Axeli Knapp, Verena Letsch, Meret Matthes, Isabell Merkle, Anna Stiede, Juliana Moreira Streva und Andrea Trumann

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover In Kooperation mit dem Kino im Sprengel, dem Autonomen Feministischen Kollektiv & dem annabee Buchladen.

Wie geht es weiter mit dem Bumke-Gelände? Nordstadt selber machen!

18. Januar 2019 - 7:40

 

Ein offenes Treffen für alle Interessierten an der weiteren Entwicklung des Bumke-Geländes am Engelbosteler Damm 5 und 9 sowie an der Oberstraße 3,4 und 7.
Hier können Ideen und Anregungen gesammelt werden, was sich die BürgerInnen und Bürger der Nordstadt wünschen, um diese dann am 31. Januar 2019 um 18.30 Uhr zu einem öffentlichen Austausch mit der Firma Gerlach Wohnungsbau einzubringen.

Unser Brief dazu:

Liebe Anwohner_innen des Bumke-Geländes,
liebe Bewohner_innen der Nordstadt,

einige haben es vielleicht mitbekommen, Ende 2019 will die Firma Bumke vom Engelbosteler Damm wegziehen. Das Bumke-Gelände wurde 2017 an die Firma Theo Gerlach Wohnungsbau verkauft, die das 9000 Quadratmeter große Gewerbegelände ab Ende 2019 in Wohn- und Gewerberaum umwandeln will. Dazu veranstaltet Gerlach am 31.01.2019 ein Bürgerbeteiligungsverfahren.

Diese Entwicklungen gehen uns alle an, denn:

  • Was mit so einem großen Baugelände passiert, beeinflusst den ganzen Stadtteil!
  • Private Investor_innen können keine Lösung für Wohnraumpolitik sein!
  • Den privaten Wohnungsmarkt verdrängen - Für mehr demokratisch organisiertes, öffentliches Eigentum!
  • Wir wollen zeigen, was wirkliche Beteiligung der Bewohner_innen heißt - Nordstadt selber machen!

Der Ruf der Nordstadt hingegen mit vergleichsweise günstigem Wohnraum entspricht schon lange nicht mehr der Realität. Mit steigender Nachfrage in ganz Hannover, sind auch hier die Mieten um durchschnittlich 19,2 Prozent in den letzen vier Jahren angestiegen. Mit einer Durschnittsmiete von 9,38 Euro pro Quadratmeter ist die Nordstadt noch teurer als beispielsweise das immer teurer werdende Linden-Nord. Was mit großen Grundstücken wie dem Bumke-Gelände passiert, beeinflusst den Mietenspiegel und die Entwicklung eines ganzen Stadtteils!

Im Falle von Bumke hätte die Stadt anders agieren können. Anstatt mit Investor_innen zu kuscheln, hätte das Bumke-Gelände als städtebauliches Sanierungsgebiet der Stadt ein Vorkaufsrecht und mehr demokratische Mitsprache ermöglicht. Nun aber begnügt sie sich wahrscheinlich damit, die übliche Menge an Sozialwohnungen (25 Prozent - ein Witz gegenüber den auslaufenden Bindungen) vorzuschreiben und dem Investor ein so genanntes Bürgerbeteiligungsverfahren aufzuerlegen. Davon, dass die Beteiligten eigentlich schon feststehen, lassen wir uns nicht abschrecken und sagen: Hin da!

Wir wollen die Entwicklungen in unserer Nachbarschaft selbst in die Hand nehmen.
Nordstadt selber machen!

Wir wollen an den Widerstand einiger mutiger Mieter_innen in der Nordstadt anschließen, der seinen bisherigen Höhepunkt in der großen Mietenedemo vom November 2018 fand.

Kommt am 24. Januar um 19 Uhr zu einem offenen Treffen in die Bürgerschule! Dort wollen wir uns Gedanken darüber machen, was aus unserer Sicht mit dem Bumke-Gelände passieren sollte und wie wir unsere Ziele erreichen können. Unsere Vorstellungen können wir dann eine Woche später bei dem öffentlichen Treffen der Firma Gerlach einbringen.

Zeit für kritische stadtpolitische Visionen!

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Rote Zone: Schöner leben ohne Spitzel

18. Januar 2019 - 7:36

 

Am 13. November wurde in Göttingen der V-Mann des Verfassungsschutzes Gerrit Greimann enttarnt. Fast zwei Jahre hatte er innerhalb der Basisdemokratischen Linken gespitzelt.

Seine Enttarnung führte zum Sturz der VS-Präsidentin Maren Brandenburger. Das Medienecho war enorm.
Das ist Anlass für uns in der Roten Zone über den Umgang mit Repression und im besonderen über den Umgang mit Bespitzelung zu sprechen: Wie verändert allein nur die Möglichkeit bespitzelt zu werden, unsere Form der Politik? Und was macht es mit uns als Individuen? Lässt sich die Infiltration durch V-Männer verhindern und gibt es den Ratgeber zur Enttarnung?

Und wie machen wir die Enttarnung eines Spitzels selbst zu einer politischen Auseinandersetzung?

Daneben interessieren uns aus aktuellem Anlass weitere Aspekte zum Umgang mit der Repression: Welche Auswirkungen hat der sog. Bullenschubserparagraph auf unsere Praxis? Wie umgehen mit Zeugenvorladungen, was ist ein politischer Prozess?

Zur Debatte um diese Fragen haben wir Genoss_innen der Roten Hilfe Hannover eingeladen.

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

#RiseUp4Rojava - Verteidigen wir gemeinsam die Revolution

16. Januar 2019 - 10:38

Am 27. Januar 2015 wurde die Stadt Kobane in Rojava (Nordsyrien), nach monatelangen erbitterten Kämpfen und dem Widerstand der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) und YPG (Volksverteidigungseinheiten), gegen Daesh (Islamischer Staat) verteidigt und befreit. Damals strömten Tag für Tag, Woche um Woche Menschen auf der ganzen Welt auf die Straßen um ihre Solidarität mit dem Widerstand kundzutun. Die Menschen vor Ort haben immer wieder ihre Freude über die Nachrichten von Aktionen, Demonstrationen und Ähnlichem aus dem Rest der Welt ausgedrückt. So wurde Kobane zum Symbol eines gemeinsamen Kampfes und internationaler Solidarität.

70 Jahre zuvor, am 27. Januar 1945, wurde das KZ Auschwitz befreit. Millionen von Menschen wurden unter dem deutschen Faschismus aus antisemitischen, rassistischen, politischen, religiösen, sozialen, biologistischen und ökonomischen Gründen ermordet und verfolgt. Im Vermächtnis der Überlebenden sehen wir uns in der Verantwortung den Faschismus, egal wo er versucht Fuß zu fassen, mit allen Mitteln und auf allen Ebenen zu verhindern.

Der Tag der Befreiung von Auschwitz muss für uns ein Tag des Gedenkens an die Opfer des NS-Faschismus sein, sowie ein Tag der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit der hiesigen Geschichte. Zeitgleich sollten wir uns bewusst machen, dass das erneute Aufkeimen vom Faschismus in vielen Teilen der Welt das Leben an Sich erneut auf brutalste Art und Weise bedroht. Die Ereignisse und Entwicklungen im türkischen Staat sowie die im Mittleren Osten generell sind  nicht losgelöst vom Rechtsruck in Europa und anderen Teilen der Welt zu betrachten. In dem Sinne wollen wir dieses Jahr nutzen die Verbindung von der Ökonomie und Politik Europas und vor allem Deutschlands zum Regime in der Türkei offen zu legen und dem konkrete Aktionen entgegen zu setzen.

Türkische Kriegsdrohungen und Aufruf zum zivilem Ungehorsam
Nun, fast vier Jahre nach der Befreiung Kobanes und fast ein Jahr nach dem Beginn des Angriffskrieges der  türkischen Armee gegen den Kanton Afrin, droht Erdogan erneut die Demokratische Förderation Nordostsyrien anzugreifen. Im Geiste des Widerstands von Kobane hat die Internationalistische Kommune in Rojava deswegen dazu aufgerufen, den 27. und 28. Januar zu Tagen des globalen Widerstands gegen den türkischen Faschismus zu machen. Durch vielfältige Aktionen des zivilen Ungehorsams soll in aller Deutlichkeit gezeigt werden, dass Rojava nicht allein steht.

Solidarität sichtbar machen
Am 28. Januar wollen wir unsere Solidarität mit Rojava sichtbar machen. Wir rufen dazu auf in der euren Städten die Fahnen der YPJ und YPG, aber auch Transparente mit den Symbolen der internationalistischen Kommune, der ökologischen Kampagne „Make Rojava Green Again“ oder anderen Solidaritätsbekundungen aufzuhängen. Lasst uns in allen Häusern - von linken Wohnprojekten über Nachbarschaftshäuser bis hin zur Uni, Schule, Arbeitsplatz und dem eigenen Wohnraum - Banner und Flaggen aufhängen. Desweiteren werden, plakatierte oder in Werbetafeln angebrachte, Poster und Bilder das Stadtbild am Morgen des 28.01. zieren. Wir, die für eine solidarische Zukunft streiten – in antirassistischen, feministischen und  ökologischen Kämpfen, im Kampf gegen die steigenden Mieten, im Betrieb oder in alternativen Projekten und Stadtteilversammlungen – wollen unsere Verbundenheit mit dem gesellschaftlichen Aufbruch in Rojava offen zeigen. Wir wollen zeigen, dass die Revolution in Nordostsyrien auch die unsere ist. Dass wir die dort gelebte Utopie – eine Gesellschaft beruhend auf Basisdemokratie, Geschlechterbefreiung und Ökologie – auch hier verteidigen werden!

Lasst uns gemeinsam Schulter an Schulter gegen Faschismus stehen. Solidarität heißt Widerstand. Kampf dem Faschismus in jedem Land!

Teilt eure Aktionen und Bilder unter #RiseUp4Rojava (auf Twitter oder anderen SocialMedia)

Aufruf der Internationalistischen Kommune: internationalistcommune.com
Aufruf der Kampange Make Rojava Green Again:  makerojavagreenagain.org

#RiseUp4Rojava - Solidarität sichtbar machen in Hamburg!

16. Januar 2019 - 10:16
Aufruf zur Beteiligung an den Globalen Aktionstagen

Am 27. Januar 2015 wurde die Stadt Kobane in Rojava (Nordsyrien), nach monatelangen erbitterten Kämpfen und dem Widerstand der YPJ (Frauenverteidigungseinheiten) und YPG (Volksverteidigungseinheiten), gegen Daesh (Islamischer Staat) verteidigt und befreit. Damals strömten Tag für Tag, Woche um Woche Menschen auf der ganzen Welt auf die Straßen um ihre Solidarität mit dem Widerstand kundzutun. Die Menschen vor Ort haben immer wieder ihre Freude über die Nachrichten von Aktionen, Demonstrationen und Ähnlichem aus dem Rest der Welt ausgedrückt. So wurde Kobane zum Symbol eines gemeinsamen Kampfes und internationaler Solidarität.

70 Jahre zuvor, am 27. Januar 1945, wurde das KZ Auschwitz befreit. Millionen von Menschen wurden unter dem deutschen Faschismus aus antisemitischen, rassistischen, politischen, religiösen, sozialen, biologistischen und ökonomischen Gründen ermordet und verfolgt. Im Vermächtnis der Überlebenden sehen wir uns in der Verantwortung den Faschismus, egal wo er versucht Fuß zu fassen, mit allen Mitteln und auf allen Ebenen zu verhindern.

Der Tag der Befreiung von Auschwitz muss für uns ein Tag des Gedenkens an die Opfer des NS-Faschismus sein, sowie ein Tag der Erinnerung und der Auseinandersetzung mit der hiesigen Geschichte. Zeitgleich sollten wir uns bewusst machen, dass das erneute Aufkeimen vom Faschismus in vielen Teilen der Welt das Leben an Sich erneut auf brutalste Art und Weise bedroht. Die Ereignisse und Entwicklungen im türkischen Staat sowie die im Mittleren Osten generell sind  nicht losgelöst vom Rechtsruck in Europa und anderen Teilen der Welt zu betrachten. In dem Sinne wollen wir dieses Jahr nutzen die Verbindung von der Ökonomie und Politik Europas und vor allem Deutschlands zum Regime in der Türkei offen zu legen und dem konkrete Aktionen entgegen zu setzen.

Türkische Kriegsdrohungen und Aufruf zum zivilem Ungehorsam
Nun, fast vier Jahre nach der Befreiung Kobanes und fast ein Jahr nach dem Beginn des Angriffskrieges der  türkischen Armee gegen den Kanton Afrin, droht Erdogan erneut die Demokratische Förderation Nordostsyrien anzugreifen. Im Geiste des Widerstands von Kobane hat die Internationalistische Kommune in Rojava deswegen dazu aufgerufen, den 27. und 28. Januar zu Tagen des globalen Widerstands gegen den türkischen Faschismus zu machen. Durch vielfältige Aktionen des zivilen Ungehorsams soll in aller Deutlichkeit gezeigt werden, dass Rojava nicht allein steht.

Solidarität sichtbar machen
Am 28. Januar wollen wir unsere Solidarität mit Rojava sichtbar machen. Wir rufen dazu auf in der ganzen Stadt die Fahnen der YPJ und YPG, aber auch Transparente mit den Symbolen der internationalistischen Kommune, der ökologischen Kampagne „Make Rojava Green Again“ oder anderen Solidaritätsbekundungen aufzuhängen. Lasst uns in allen Häusern - von linken Wohnprojekten über Nachbarschaftshäuser bis hin zur Uni, Schule, Arbeitsplatz und dem eigenen Wohnraum - Banner und Flaggen aufhängen. Desweiteren werden, plakatierte oder in Werbetafeln angebrachte, Poster und Bilder das Stadtbild am Morgen des 28.01. zieren. Wir, die hier in Hamburg für eine solidarische Zukunft streiten – in antirassistischen, feministischen und  ökologischen Kämpfen, im Kampf gegen die steigenden Mieten, im Betrieb oder in alternativen Projekten und Stadtteilversammlungen – wollen unsere Verbundenheit mit dem gesellschaftlichen Aufbruch in Rojava offen zeigen. Wir wollen zeigen, dass die Revolution in Nordostsyrien auch die unsere ist. Dass wir die dort gelebte Utopie – eine Gesellschaft beruhend auf Basisdemokratie, Geschlechterbefreiung und Ökologie – auch hier verteidigen werden!

Lasst uns gemeinsam Schulter an Schulter gegen Faschismus stehen. Solidarität heißt Widerstand. Kampf dem Faschismus in jedem Land!

AK – Hamburg für Rojava

Teilt eure Aktionen und Bilder unter #RiseUp4Rojava (auf Twitter oder anderen SocialMedia)

Aufruf der Internationalistischen Kommune: internationalistcommune.com
Aufruf der Kampange Make Rojava Green Again:  makerojavagreenagain.org

Libertärer Kommunalismus nach Murray Bookchin

15. Januar 2019 - 21:26

Teil 2 unserer Veranstaltungsreihe „Die Commune im 21. Jahrhundert“: Vortrag und Diskussion mit einem Mitglied der anarchistischen Gruppe Krefeld

Was hat eine auf Herrschaft und Ausbeutung gegründete Gesellschaft mit ökologischen Krisen zu tun, und wie kann sie auf diese reagieren? Wenn Klimawandel, Verschmutzung und Umweltzerstörung nicht mehr zu ignorieren sind, gibt es immer wieder die gleichen Formeln zu hören. Entweder sollen die Geschäfte weiterlaufen wie bisher, mit umweltverträglicher Ausrichtung. Oder die Menschheit und die Zivilisation werden als das Übel ausgemacht, das es zu bekämpfen gelte. Anarchistische Sozialökologie & libertärer Kommunalismus hingegen wollen weder an die Alternativlosigkeit der bestehenden sozialen noch ökologischen Verhältnisse glauben. Wie aber sieht das Verhältnis zwischen menschlicher und nichtmenschlicher Umwelt aus? Und vor allem: wie kann es herrschaftsfrei neu gestaltet werden, um ein glückliches Leben zu ermöglichen?

Mit der Erkenntnis im Hintergrund, dass ökologische Probleme in Kern soziale sind, vertraten Murray Bookchin und Janet Biehl das Konzept des libertären Kommunalismus als Gegenentwurf zur herrschenden Gesellschaft.
Damit inspirierten sie nicht nur weltweit zahlreiche Menschen, sondern prägten auch maßgeblich das von der kurdischen Bewegung in Rojava initiierte Projekt des demokratischen Konföderalismus.

Doch was ist mit libertärem Kommunalismus eigentlich gemeint? Wie soll das funktionieren? Und wofür können wir dieses Konzept heute benutzen?

Mit diesen Fragen wird sich der Vortrag, gehalten von einem Mitglied der anarchistischen Gruppe Krefeld, auseinandersetzen.

Die Veranstaltung findet im Stern e.V. – Platanenallee 1 / Aschaffenburg – statt und beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Frauen- und Queers- Streik

14. Januar 2019 - 11:08
Gegen Sexismus und Rechtsruck! Für Gleichstellung und Selbstbestimmung! Für einen Frauen*streik in Nürnberg!

Infoveranstaltung:
31. Januar, 19 Uhr
KANTINE (Musikverein), Königstr. 93, 90402 Nürnberg (Eingang in der Gasse ‚ Königstormauer‘)


Im letzten Jahr sind Frauen* überall auf der Welt auf die Straße gegangen: In Spanien verließen am 8. März Millionen von Frauen* ihre Arbeitsplätze, sie störten den Verkehr und verweigerten die Hausarbeit. Das Land war in großen Teilen lahmgelegt und der Streik bekam extrem große Aufmerksamkeit und Zustimmung. In Chile kämpften Frauen* gegen Sexismus, indem sie Universitäten besetzten. In Argentinien und Polen demonstrierten unzählige Frauen* für ihr Recht auf Selbstbestimmung.


Auch in Deutschland gab es schon mal einen Frauen*streik. 1994 haben eine Million Frauen* gegen schlechte Arbeitsbedingungen, den Abbau von Sozialleistungen und für ein Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung gestreikt.


Wir denken, dass derzeit in Deutschland wieder die Notwendigkeit und die Möglichkeit besteht, einen bundesweiten Frauen*streik durchzuführen. Wir wollen eine breite Öffentlichkeit für feministische Themen schaffen und möglichst viele Men- schen bewegen, gegen Sexismus aktiv zu werden. Wir wollen dem aktuellen Rechtsruck und rechten Frauen*bildern die Forderung nach Gleichstellung und Selbstbestimmung entgegensetzen.


Es gibt viele Gründe für einen Frauen*streik. Die Forderungsliste beginnt bei ungleichen Löhnen, hört da aber noch lange nicht auf. Denn wir finden, dass sich ein Frauen*streik nicht nur auf Lohnarbeit beschränken, sondern auch Bereiche einbeziehen sollte, in denen Frauen* unbezahlt arbeiten: in der Familie, in der Beziehung, im Alltag, in der Politik und so weiter.


Wir wollen uns nicht mehr zwischen Beruf und Privatleben zerreißen müssen und weniger Geld für die gleiche Arbeit erhalten. Wir haben genug davon, dass ein Großteil unserer Arbeit nicht mal als solche anerkannt wird. Wir haben genug davon, dass Armut auch in Deutschland vor allem Frauen* betrifft. Wir haben genug davon, dass wir im Alter schlechtere Renten bekommen. Wir haben genug davon, dass an unseren Arbeitsplätzen, in der Klinik, in den Altenpflegeeinrichtungen, in den KiTas, an der Kasse, schlechte Arbeitsbedingungen herrschen. Wir haben genug davon, dass Frauen*projekte wie zum Beispiel Frauen*häuser  und Frauenberatungsstellen nicht genug Geld bekommen. Und wir haben genug davon, dass manche von uns jeden Tag Rassismus erfahren.

Wir werden die festgefahrenen und diskriminierenden Strukturen nicht weiter hinnehmen und wollen gemeinsam für unsere Rechte kämpfen. Wie kann das aussehen? Das wollen wir mit euch diskutieren und auf den Weg bringen.


Darum kommt zu unserer Infoveranstaltung zum Thema Frauen*streik am 31. Januar und bringt eure Freund_innen und Bekann- ten mit. Es wird kurze Inputs geben zur Geschichte des Frauen*streiks, zur Notwendigkeit politischer Streiks und zum Stand der aktuellen Streikbewegung in der BRD. Anschließend soll über einen Frauen*streik in Nürnberg diskutiert werden.


In über zwanzig Sädten, darunter auch Augsburg und Bamberg, haben sich bereits Komitees gegründet, die auf einen bundesweiten Frauenstreik* für 2019 und/oder 2020 hinarbeiten. Wir wollen nun auch in Nürnberg mit euch zusammen ein solches Komitee gründen. Wenn ihr Lust habt, mitzuarbeiten, dann kommt zur Infoveranstaltung am 31. Januar oder schreibt uns. Im Februar soll es ein weiteres Planungs- und Vernetzungstreffen geben.
Initiative Frauen- und Queers-Streik Nürnberg
fq-streik-nbg@riseup.net


Für uns bezieht ein Frauen*streik alle Menschen ein, die von struktureller geschlechtsspezifischer Diskriminierung betroffen sind, also Frauen, Queers und andere Personen. Im Text wollen wir das durch ein Sternchen hinter dem Begriff „Frauen“ zum Ausdruck bringen. Queers sind zum Beispiel Personen, die sich nicht oder nicht nur einer der Geschlechterkategorien „Mann“ oder „Frau“ zuordnen. Queers können aber auch Personen sein, die einem anderen Geschlecht angehören, als es ihnen von der Gesellschaft zugeordnet wurde oder wird (sog. Transpersonen).

1. Frauen*streik -Treffen Darmstadt

12. Januar 2019 - 12:23

Wie versprochen soll unsere erste Veranstaltung zum feministischen Streik am 12.12.2018 nicht folgenlos bleiben.

Daher möchten wir Euch nun ganz herzlich zu einem ersten Treffen einladen:

am Mittwoch, den 23.01.2019
um 19.00 Uhr
im DGB-Haus (Rheinstraße 50)
Raum 22 (im Keller)

Wir wollen uns mit euch weiter über den Frauen*Streik und unsere Beteiligungsmöglichkeiten austauschen und uns gegenseitig empowern!

Bis dahin könnt ihr euch gerne mit euern Freund*innen, Kolleg*innen und/oder Politkreisen austauschen, die Idee des feministischen Streiks
in die Welt tragen, Mitstreiter*innen gewinnen und selbst Ideen sammeln.

Feministische Grüße

Alles verändern!? Über die Vergesellschaftung von Wohnraum reden

12. Januar 2019 - 12:11
Geld oder Wohnung!? Wohnungsmarkt, Profitlogik und Strategien zur Vergesellschaftung

15.02.2019 // 19 Uhr // Ort wird noch bekannt gegeben // Alles verändern!? Über die Vergesellschaftung von Wohnraum reden (Sanna, Stadt AG der Interventionistischen Linken Berlin)

Während explodierende Mietpreise in Darmstadt und anderen Städten immer mehr Menschen vor existenzielle Herausforderungen stellen, profitieren private Immobilienkonzerne von der städtischen Wohnungsknappheit und der aussichtslosen Situation tausender Mieterinnen und Mieter.

Dass Mieten immer weiter steigen und Wohnungen immer knapper werden, ist jedoch kein Naturphänomen. Der private Wohnungsmarkt, auf dem die allermeisten von uns angewiesen sind, wurde in den letzten Jahren liberalisiert. Börsennotierte Immobilienunternehmen, wie die Vonovia AG oder die Deutsche Wohnen, erwirtschaften hier mit ihren riesigen aufgekauften Wohnungsbeständen hohe Gewinne. Wohnungen werden so zum Renditeobjekt, dass es möglichst profitabel auszunutzen gilt.

Gegen die Profitlogik auf dem Wohnungsmarkt regte sich in den vielen stadtpolitischen Kämpfen der letzten Jahre Widerspruch. Die „Recht auf Stadt“-Bewegung diskutiert immer wieder Möglichkeiten, wie Wohnraum im Sinne der Allgemeinheit demokratisch verwaltet werden kann.

Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit den Ursachen und Folgen einer weitgehend privatisierten Wohnungswirtschaft beschäftigen, Strategien zur Vergesellschaftung von Wohnraum diskutieren und den ganz normalen Mietenwahnsinn in Darmstadt mit einem kritischen Stadtspaziergang erkunden.

Veranstaltungen

30.01.2019 // 18 Uhr // Ort // Vonovia und Co. Private Immobilienkonzerne auf dem Wohnungsmarkt (Knut Unger, Mieter*innenverein Witten)

06.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Verdrängung in Rödelheim? Die Schader-Stiftung und das Brentano-Hochhaus (Conny Petzhold, Hochhaus Rödelheim)

15.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Alles verändern!? Über die Vergesellschaftung von Wohnraum reden (Sanna, Stadt AG der Interventionistischen Linken Berlin)

17.02.2019 // 14 Uhr // Treffpunkt // Kritischer Stadtspaziergang durch Darmstadt


Veranstaltungsreihe der Interventionistischen Linken [IL*] Darmstadt

Verdrängung in Rödelheim? Die Schader-Stiftung und das Brentano-Hochhaus

12. Januar 2019 - 12:07

Geld oder Wohnung!? Wohnungsmarkt, Profitlogik und Strategien zur Vergesellschaftung

06.02.2019 // 19 Uhr // Ort wird noch bekannt gegeben// Verdrängung in Rödelheim? Die Schader-Stiftung und das Brentano-Hochhaus (Conny Petzhold, Hochhaus Rödelheim)

Während explodierende Mietpreise in Darmstadt und anderen Städten immer mehr Menschen vor existenzielle Herausforderungen stellen, profitieren private Immobilienkonzerne von der städtischen Wohnungsknappheit und der aussichtslosen Situation tausender Mieterinnen und Mieter.

Dass Mieten immer weiter steigen und Wohnungen immer knapper werden, ist jedoch kein Naturphänomen. Der private Wohnungsmarkt, auf dem die allermeisten von uns angewiesen sind, wurde in den letzten Jahren liberalisiert. Börsennotierte Immobilienunternehmen, wie die Vonovia AG oder die Deutsche Wohnen, erwirtschaften hier mit ihren riesigen aufgekauften Wohnungsbeständen hohe Gewinne. Wohnungen werden so zum Renditeobjekt, dass es möglichst profitabel auszunutzen gilt.

Gegen die Profitlogik auf dem Wohnungsmarkt regte sich in den vielen stadtpolitischen Kämpfen der letzten Jahre Widerspruch. Die „Recht auf Stadt“-Bewegung diskutiert immer wieder Möglichkeiten, wie Wohnraum im Sinne der Allgemeinheit demokratisch verwaltet werden kann.

Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit den Ursachen und Folgen einer weitgehend privatisierten Wohnungswirtschaft beschäftigen, Strategien zur Vergesellschaftung von Wohnraum diskutieren und den ganz normalen Mietenwahnsinn in Darmstadt mit einem kritischen Stadtspaziergang erkunden.

Veranstaltungen

30.01.2019 // 18 Uhr // Ort // Vonovia und Co. Private Immobilienkonzerne auf dem Wohnungsmarkt (Knut Unger, Mieter*innenverein Witten)

06.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Verdrängung in Rödelheim? Die Schader-Stiftung und das Brentano-Hochhaus (Conny Petzhold, Hochhaus Rödelheim)

15.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Alles verändern!? Über die Vergesellschaftung von Wohnraum reden (Sanna, Stadt AG der Interventionistischen Linken Berlin)

17.02.2019 // 14 Uhr // Treffpunkt // Kritischer Stadtspaziergang durch Darmstadt


Veranstaltungsreihe der Interventionistischen Linken [IL*] Darmstadt

Vonovia und Co. Private Immobilienkonzerne auf dem Wohnungsmarkt

12. Januar 2019 - 12:01
Geld oder Wohnung!? Wohnungsmarkt, Profitlogik und Strategien zur Vergesellschaftung

 

30.01.2019 // 18 Uhr // Ort wird bekannt gegeben // Vonovia und Co. Private Immobilienkonzerne auf dem Wohnungsmarkt (Knut Unger, Mieter*innenverein Witten)

 

Während explodierende Mietpreise in Darmstadt und anderen Städten immer mehr Menschen vor existenzielle Herausforderungen stellen, profitieren private Immobilienkonzerne von der städtischen Wohnungsknappheit und der aussichtslosen Situation tausender Mieterinnen und Mieter.

Dass Mieten immer weiter steigen und Wohnungen immer knapper werden, ist jedoch kein Naturphänomen. Der private Wohnungsmarkt, auf dem die allermeisten von uns angewiesen sind, wurde in den letzten Jahren liberalisiert. Börsennotierte Immobilienunternehmen, wie die Vonovia AG oder die Deutsche Wohnen, erwirtschaften hier mit ihren riesigen aufgekauften Wohnungsbeständen hohe Gewinne. Wohnungen werden so zum Renditeobjekt, dass es möglichst profitabel auszunutzen gilt.

Gegen die Profitlogik auf dem Wohnungsmarkt regte sich in den vielen stadtpolitischen Kämpfen der letzten Jahre Widerspruch. Die „Recht auf Stadt“-Bewegung diskutiert immer wieder Möglichkeiten, wie Wohnraum im Sinne der Allgemeinheit demokratisch verwaltet werden kann.

Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit den Ursachen und Folgen einer weitgehend privatisierten Wohnungswirtschaft beschäftigen, Strategien zur Vergesellschaftung von Wohnraum diskutieren und den ganz normalen Mietenwahnsinn in Darmstadt mit einem kritischen Stadtspaziergang erkunden.

Veranstaltungen

30.01.2019 // 18 Uhr // Ort // Vonovia und Co. Private Immobilienkonzerne auf dem Wohnungsmarkt (Knut Unger, Mieter*innenverein Witten)

06.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Verdrängung in Rödelheim? Die Schader-Stiftung und das Brentano-Hochhaus (Conny Petzhold, Hochhaus Rödelheim)

15.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Alles verändern!? Über die Vergesellschaftung von Wohnraum reden (Sanna, Stadt AG der Interventionistischen Linken Berlin)

17.02.2019 // 14 Uhr // Treffpunkt // Kritischer Stadtspaziergang durch Darmstadt


Veranstaltungsreihe der Interventionistischen Linken [IL*] Darmstadt

ILTIS in Bermudas - Alles unter Kontrolle? Videoüberwachung in Mannheim

12. Januar 2019 - 10:23

»ILTIS in Bermudas«, Sendung 30: »Alles unter Kontrolle? Videoüberwachung in Mannheim«:

Zum Livestream hier lang

Viel wurde bereits über den "Mannheimer Weg" berichtet, der automatisierten Videoüberwachung zentraler Orte der Mannheimer Innenstadt. Zur Begründung verweisen die Verantwortlichen gerne auf die hohe Zustimmung in der Bevölkerung von angeblich 80 % und das Bedürfnis nach einer Stärkung des "subjektiven Sicherheitsgefühls". In dieser Sendung möchten wir der (tatsächlichen oder vermeintlichen) Minderheit unser Ohr leihen und uns darüber informieren, wie der "Mannheimer Weg" funktioniert und welche Kritik hieran formuliert wird. Außerdem fragen wir nach dem gesellschaftlichen Kontext, in welchem das Bedürfnis nach zunehmender Kontrolle entsteht.

Im Bermuda Funk-Studio zu Gast sind der Sozial- und Konsumentenpsychologe Dr. Johannes Schuler, der für B90/Die Grünen im Bezirksbeirat Neckarstadt-Ost sitzt und den "Offenen Brief zum Ausbau der Videoüberwachung in Mannheim" mitinitiiert hat; Marie und Laila von der feministischen Gruppe Rosen unterm Beton, die Soziologie bzw. Anglistik studieren und in der Neckarstadt-West wohnen, sowie ein_e Sprecher_in der George Orwell Ultras, eine Gruppierung, welche seit einigen Monaten "mit einer gesunden Portion Ironie und einem Hang zum Unperfekten" (Neckarstadtblog) auffällt.

»ILTIS in Bermudas« ist der monatliche Polit-Talk im Bermuda Funk der IL Rhein-Neckar & Friends. Die Sendung wird jeden dritten Dienstag eines Monats um 22 Uhr ausgestrahlt und kurz vorher aufgenommen. Sie ist über den Livestream des bermuda.funks ( http://bermudafunk.org/livestream.html ) zu empfangen sowie auf den UKW-Frequenzen 89,6 MHz (MA) / 105,4 MHz (HD) und anschließend vorübergehend im Podcast des bermuda.funks und dauerhaft im Archiv von Freie-Radios.net ( http://www.freie-radios.net/serie/iltisinbermudas ) zu finden.

Geld oder Wohnung!? Wohnungsmarkt, Profitlogik und Strategien zur Vergesellschaftung

11. Januar 2019 - 18:26
unbekannt Geld oder Wohnung!? Wohnungsmarkt, Profitlogik und Strategien zur Vergesellschaftung

 

Während explodierende Mietpreise in Darmstadt und anderen Städten immer mehr Menschen vor existenzielle Herausforderungen stellen, profitieren private Immobilienkonzerne von der städtischen Wohnungsknappheit und der aussichtslosen Situation tausender Mieterinnen und Mieter.

Dass Mieten immer weiter steigen und Wohnungen immer knapper werden, ist jedoch kein Naturphänomen. Der private Wohnungsmarkt, auf dem die allermeisten von uns angewiesen sind, wurde in den letzten Jahren liberalisiert. Börsennotierte Immobilienunternehmen, wie die Vonovia AG oder die Deutsche Wohnen, erwirtschaften hier mit ihren riesigen aufgekauften Wohnungsbeständen hohe Gewinne. Wohnungen werden so zum Renditeobjekt, dass es möglichst profitabel auszunutzen gilt.

Gegen die Profitlogik auf dem Wohnungsmarkt regte sich in den vielen stadtpolitischen Kämpfen der letzten Jahre Widerspruch. Die „Recht auf Stadt“-Bewegung diskutiert immer wieder Möglichkeiten, wie Wohnraum im Sinne der Allgemeinheit demokratisch verwaltet werden kann.

Mit der Veranstaltungsreihe wollen wir uns mit den Ursachen und Folgen einer weitgehend privatisierten Wohnungswirtschaft beschäftigen, Strategien zur Vergesellschaftung von Wohnraum diskutieren und den ganz normalen Mietenwahnsinn in Darmstadt mit einem kritischen Stadtspaziergang erkunden.

Veranstaltungen

30.01.2019 // 18 Uhr // Ort // Vonovia und Co. Private Immobilienkonzerne auf dem Wohnungsmarkt (Knut Unger, Mieter*innenverein Witten)

06.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Verdrängung in Rödelheim? Die Schader-Stiftung und das Brentano-Hochhaus (Conny Petzhold, Hochhaus Rödelheim)

15.02.2019 // 19 Uhr // Ort // Alles verändern!? Über die Vergesellschaftung von Wohnraum reden (Sanna, Stadt AG der Interventionistischen Linken Berlin)

17.02.2019 // 14 Uhr // Treffpunkt // Kritischer Stadtspaziergang durch Darmstadt


Veranstaltungsreihe der Interventionistischen Linken [IL*] Darmstadt

IL-Kneipenabend im Gängeviertel

5. Januar 2019 - 14:00
Ab Januar 2019 öffnet die Interventionistische Linke (IL) in der Jupi Bar im Gängeviertel ihre Tore! Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir euch ein, einen netten Kneipenabend mit uns zu verbringen. Dabei könnt ihr ohne Konsumzwang mit uns und miteinander ins Gespräch kommen, euch informieren oder einfach einen netten Ort haben, um gemeinsam Zeit zu verbringen.

Außerdem wollen wir euch immer mal wieder einen kleinen Input für euch bieten. Ob Infoveranstaltung, ein kleiner Film oder eine kurze Lesung - lasst euch überraschen und achtet auf die Ankündigungen. Diese findet ihr dann auf unser Homepage, auf Twittter oder unserem Telegram Kanal.

IL-Kneipe im Gängeviertel

5. Januar 2019 - 13:55

Ab Januar 2019 öffnet die Interventionistische Linke (IL) in der Jupi Bar im Gängeviertel ihre Tore! Jeden ersten Mittwoch im Monat laden wir euch ein, einen netten Kneipenabend mit uns zu verbringen. Dabei könnt ihr ohne Konsumzwang mit uns und miteinander ins Gespräch kommen, euch informieren oder einfach einen netten Ort haben, um gemeinsam Zeit zu verbringen.

Außerdem wollen wir euch immer mal wieder einen kleinen Input für euch bieten. Ob Infoveranstaltung, ein kleiner Film oder eine kurze Lesung - lasst euch überraschen und achtet auf die Ankündigungen. Diese findet ihr dann auf unser Homepage, auf Twittter oder unserem Telegram Kanal.

Jupi Bar Gängeviertel
Caffamacherreihe 39
geöffnet ab 19.00 Uhr

GELBE WESTEN - AUFSTAND IN FRANKREICH: GEFAHR VON RECHTS, CHANCE FÜR LINKS

4. Januar 2019 - 15:44

Mittlererweile zum 7. Mal begaben sich kurz vor Weihnachten zehntausende Gelbwesten in ganz Frankreich massenhaft auf die Straßen. Während die Regierung Macronverlautbaren lässt, dass der Höhepunkt der Bewegung längst überschritten sei, stemmen sich weiterhin zahlreiche Menschen im ganzen Land gegen die Zumutungen des alltäglichen Kapitalismus, die durch die offen neoliberale Agenda des Premierministers Macron weiter befördert wurden.

Die Deutungshoheit über die teils massiven militanten Proteste beanspruchen verschiedene politische Lager für sich oder möchten diese, je nach politischer Couleur, bestimmten Gruppierungen in die Schuhe schieben. Die Regierung Macrons beschimpft die Gelbwesten als von Faschisten unterwandert und reagiert mit brutaler polizeilicher Repression auf die Protestwellen. Teile der Linken in Frankreich und auch Sarah Wagenknecht wähnen in den Gelbwesten den Beginn eines linken 'europäischen Frühlings' mit progressiver Agenda. Die Faschisten des Rassemblement National um Marine Le Pen versuchen ihrerseits die Proteste für ihre politische Agenda zu instrumentalisieren.

Wie aber verhält es sich tatsächlich mit den Protesten? Wie sind die geprägt? Was haben die Gelben Westen für eine politische Agenda? Wie ist diese einzuschätzen?

Die Interventionistische Linke (IL) Hamburg möchte diese und andere Fragen gemeinsam mit Bernhard Schmid und Nelli Tügel diskutieren.

Bernhard Schmid lebt und arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre in Paris. Er arbeitet als Jurist für die Gewerkschaft CGT und schreibt zudem als freier Journalist unter anderem für die taz, die junge welt, konkret, Telepolis und labournet.

Nelli Tügel ist Ressortleiterin Politik der Zeitung Neues Deutschland, hat die Entwicklungen in Frankreich vor Ort verfolgt und berichtet regelmäßig über die Proteste und die politische Entwicklung der Gelbwesten-Bewegung.

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