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Sammlung von Newsfeeds

Von wegen Pfleger*innen streiken nicht! Kämpfe um das Krankenhaus und die Rolle der Linken

[iL*] - 23. Juni 2017 - 11:57

Seit Jahren steigt die Arbeitsbelastung an den Krankenhäusern, unter der Pfleger*innen wie Patient*innen gleichermaßen leiden. Schuld ist das neoliberale DRG-System, aber auch das Kaputtsparen sozialer Infrastrukturen und die Abwertung weiblich geprägter Arbeit. Doch auch der Unmut unter den Pflegekräften wächst. Seit einigen Jahren hat sich eine Bewegung an den Krankenhäusern formiert. Im Sommer stehen wieder heiße Streiks an der Berliner Charité für feste Personalquoten an.

Was hat das mit einer Linken zu tun, die auf eine grundlegende gesellschaftliche Veränderung zielt? Spätestens seit dem Buch „Rückkehr nach Reims“ von Didier Eribon diskutieren viele Linke darüber, wie sie wieder Leute aus anderen Milieus erreichen können, die nicht Teil ihrer Szeneblase sind – und wie sie mit anderen Subjekten kollektive Kämpfe entwickeln können, die die Frage nach einer ganz anderen Gesellschaft konkret machen. Die Pflegekämpfe bieten eine gute Gelegenheit dazu, weil dort kämpferische Beschäftigten aus ihren unmittelbaren Begehren heraus politisch aktiv werden – und weil die Frage der Gesundheit uns alle als potenzielle Patient*innen betrifft. In den Kämpfen um das Krankenhaus verdichten sich zentrale Konflikte unserer Zeit wie unter einem Brennglas: Austerität vs. soziale Infrastruktur, Reproduktionskrise vs. Care Revolution, Prekarisierung vs. gutes Leben für alle.

Mit dem Bündnis „Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus“ unterstützen wir als Interventionistische Linke Berlin die kommenden Streiks. Zusammen mit euch und spannenden Referent*innen wollen wir diskutieren, was die Rolle der Linken in den Krankenhaus-Kämpfen sein müsste, wie wir die Streiks konkret unterstützen können und wie wir daraus einen gesellschaftlichen Konflikt machen, der Fragen nach dem großen Ganzen aufwirft.

Referent*innen:
Carsten Becker (Mitglied der Tarifkommission an der Charité)
Lea Steinert (aktiv im AK Reproduktion Berlin und im Netzwerk Care Revolution)
Hendrik Sander (Interventionistische Linke Berlin)

Website: http://www.b-lage.de/

NoG20 - Letzte große Info-Veranstaltung in Berlin

[iL*] - 22. Juni 2017 - 18:04

Ahoi Hamburg, wir kommen!

Am 7. und 8. Juli findet der G20-Gipfel in der Hamburger City statt. Wir werden euch einen Überblick zu den geplanten Gegenprotesten geben, zum Gegengipfel, zu den verschiedenen Aktionen, Blockaden und Demonstrationen. Wir werfen zusammen einen Blick auf die Karte und wir haben natürlich auch aktuelle Infos zum Stand der Dinge: Wie bereiten wir uns vor? Wie werden wir anreisen? Was ist der aktuelle Stand mit dem Camp und mit der Bettenbörse?

Außerdem könnt ihr bei der Veranstaltung natürlich noch Bustickets erwerben.

Berlin goes Hamburg!

Antikapitalistische Demo am 6.7.: https://g20tohell.blackblogs.org/international-anticapitalist-demonstration/de/
Aktion am Hafen 7.7.: https://shutdown-hamburg.org
Blockade-Aktion in der Innenstadt am 7.7.: http://www.blockg20.org
Internationale Demonstration 8.7.: http://g20-demo.de

#NoG20 – Infoveranstaltung zu den Protesten

[iL*] - 21. Juni 2017 - 14:15
Trump, Erdogan, Merkel, Putin und 16 weitere Schattierungen des traurig-grauen Kapitalismus werden diesen Sommer nach Hamburg kommen. Mit ihrer Inszenierung der Macht inmitten des Schanzenviertels schreibt der Wanderzirkus G20 ein weiteres trauriges Kapitel. Die Vorbereitungen für die Proteste dagegen laufen derweil auf Hochtouren. Auch für uns rückt der Termin immer näher und am Mittwoch, den 5.Juli 2017 heißt es dann- auf nach Hamburg!

Gemeinsam und solidarisch beteiligen wir uns an den vielfältigen Aktionen in Hamburg und möchten allen die Möglichkeit geben, mit uns in den hohen Norden zu reisen. Aus diesem Grund wird es eine gemeinsame Bus Anreise geben.

Genauere Infos gibt es auf der Infoveranstaltung am Freitag, 30.Juni 2017, um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe.

Zudem wird es am Dienstag, den 27.Juni 2017 um 19.00 Uhr einen Bastelabend im Sozialen Zentrum Käthe geben.

Weitere Informationen zur gemeinsame Anreise findet ihr hier:

www.ol-hn.org

Weitere Informationen zu den Aktionen vor Ort findet ihr hier:

www.g20hamburg.org
 

Bastelabend #NoG20

[iL*] - 21. Juni 2017 - 14:07

Trump, Erdogan, Merkel, Putin und 16 weitere Schattierungen des traurig-grauen Kapitalismus werden diesen Sommer nach Hamburg kommen. Mit ihrer Inszenierung der Macht inmitten des Schanzenviertels schreibt der Wanderzirkus G20 ein weiteres trauriges Kapitel. Die Vorbereitungen für die Proteste dagegen laufen derweil auf Hochtouren. Auch für uns rückt der Termin immer näher und am Mittwoch, den 5.Juli 2017 heißt es dann- auf nach Hamburg!

Gemeinsam und solidarisch beteiligen wir uns an den vielfältigen Aktionen in Hamburg und möchten allen die Möglichkeit geben, mit uns in den hohen Norden zu reisen. Aus diesem Grund wird es eine gemeinsame Bus Anreise geben.

Genauere Infos gibt es auf der Infoveranstaltung am Freitag, 30.Juni 2017, um 19 Uhr im Sozialen Zentrum Käthe.

Zudem wird es am Dienstag, den 27.Juni 2017 um 19.00 Uhr einen Bastelabend im Sozialen Zentrum Käthe geben.

Alle Infos zur gemeinsamen Anreise aus Heilbronn findet ihr hier:

www.ol-hn.org

Weitere Informationen zu den Aktionen vor Ort findet ihr hier:

www.g20hamburg.org

Kundgebung: Hände weg von den besetzten Häusern in Griechenland!

Linksnavigator - 21. Juni 2017 - 7:06
Räumung ist staatlicher Rassismus! Solidarität mit den Refugee Housing Squats in Athen!23.06.2017 - 11:00Griechisches Generalkonsulat | Zeppelinallee 43 | Frankfurt am Main

Räumung ist staatlicher Rassismus! Solidarität mit den Refugee Housing Squats in Athen!
Hands off the squats - Call for a gathering and international action day on June 23rd

Je suis Kurde? (Iltis in Bermudas)

[iL*] - 19. Juni 2017 - 22:02
»Iltis in der Bermudas«, Sendung 12: »Je suis kurde«?

»Kurd dostinia« heißt ein viel zitiertes kurdisches Sprichwort: »Kurden haben keine Freunde«. Denn das kollektive Gedächtnis der Kurd*innen kennt zahllose Beispiele des Alleingelassenseins durch eine Weltöffentlichkeit, die blind für das Unrecht an ihnen zu sein scheint. Doch woraus resultieren die Konflikte mit dem türkischen Staat und welche Rolle nimmt der deutsche Staat dabei ein? Welche progressiven Ansätze könne wir als aus den Ideen eines demokratischen Konföderalismus übernehmen?

Diese und weitere Fragen möchten wir gemeinsam mit unseren Gästen diskutieren: Anselm Schindler ist freier Journalist und recherchierte in den vergangenen Jahren für zahlreiche Zeitungen und Magazine zur Befreiungsbewegung in Kurdistan und zum Krieg in Syrien. Elif ist seit ihrer Kindheit mit dem Thema konfrontiert und hat sich viele Jahre im kurdischen Studierendenverband engangiert.

Die Moderation übernimmt diesmal Olli, wie immer spielen wir thematisch passende Musik und freuen uns über Vorschläge zu Songs und Fragestellungen.

-----------------------------------------------------------------------------»Iltis in Bermudas« - Monatlicher Polit-Talk im bermuda.funk!»ILTIS in Bermudas« ist der monatliche Polit-Talk im bermuda.funk, veranstaltet von der Interventionistischen Linken Rhein-Neckar.

In der lässigen Atmosphäre der bermuda-Studios tauschen wir uns mit themenbezogen ausgewählten Freund*innen und Bekannten aus und »reden Klartext« über Fragen, die euch und uns interessieren. Wir bedienen dabei nicht die Aufreger, die bereits in allen Zeitungen stehen, sondern behandeln Themen, die uns schon länger beschäftigen und grundsätzliche Fragen aufwerfen, wie die Gesellschaft, in der wir leben, verfasst sein soll.

Die Sendung wird jeden dritten Dienstag eines Monats um 22 Uhr ausgestrahlt und kurz vorher aufgenommen. Sie ist über den Livestream des bermuda.funks zu empfangen sowie auf den UKW-Frequenzen 89,6 MHz (MA) / 105,4 MHz (HD) und anschließend vorübergehend im Podcast des bermuda.funks und dauerhaft im Archiv von Freie-Radios.net zu finden.

Über Facebook und E-Mail könnt ihr uns gerne Themen- und Liedvorschläge für die nächste Sendung zukommen lassen! 

Hier geht es zur VA auf Facebook.

We are here! Wir sind hier!

[iL*] - 15. Juni 2017 - 11:08

Demonstration: Sa 24.6.2017
14:00, Hachmannplatz/Hauptbahnhof HH

← WIR SIND HIER! →

+++ English version below +++

Es ist nicht zu akzeptieren, dass die G20 sich hier treffen um über uns zu sprechen – ohne mit uns zu sprechen. Es gibt viele Gründe gegen G20 zu sein, vor allem für Geflüchtete und Migrant_innen. Keine ihrer Diskussionen wird irgendeine Lösung für uns bringen. Sie sind diejenigen, die die Gründe für Flucht und Migration verursachen – sie verursachen Kriege, sie beuten unsere Länder aus... Kommt mit uns auf die Straße für soziale Rechte für alle und gegen G20!

Wir – Geflüchtete, Migrant*innen und unsere Netzwerke fordern:

→ Stoppt Kolonisierung, Ausbeutung und Krieg!
Entschuldigung und Kompensation!

→ Für das Recht zu kommen und zu gehen!
Stoppt das Sterben!
Migrationspolitiken ändern!

→ Keine Abschiebungen! Bleiberecht für alle!
Keine Lager! Wohnungen und gleiche Rechte für alle!

→ Stoppt Rassismus! Stoppt die Angst!
Brecht das Schweigen! Solidarität!

Willkommen zusammen – wir kommen zusammen!
___________________________________________________

← WE ARE HERE! →

It is not acceptable that the G20 meet here to speak about us – without speaking with us. There are many reasons to be against G20, especially for refugees and migrants. None of their discussions will bring any solution for us. They are the ones who are causing the reasons to flee and migrate – they are causing wars, they exploit our countries… Come out with us for social rights for all and against G20!
We – Refugees, Migrants and our networks want to bring forward our demands:

→ Stop Colonization, Exploitation and War!
Apology and Compensation!

→ The Right to come and go!
Stop the dying!
Migration policies have to change!

→ Stop Deportations! The right to stay!
No Lager! Flats and equal rights for all!

→ Stop racism! Stop the fear!
Break the silence! Fire up solidarity!

Welcome united – we’ll come united!
Demonstration: Sat 24.6.2017
14:00, Hachmannplatz/Hauptbahnhof HH

Aktions- und Blockadetraining 17:15-19:30 Uhr

[iL*] - 14. Juni 2017 - 23:09

Wer bei Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsam mitmachen will, dem ist zu empfehlen sich gut darauf vorzubereiten. Ein Teil davon sollte sein bei einem Aktionstraining teilzunehmen. Gleich zwei Aktionstrainings werden am Sonntag den 18. Juni in den St. Pauli Fanräumen im Millerntorstadion stattfinden: Eins von 12–15 Uhr und eins 17:15–19:30 Uhr.

Grundlegende Inhalte der Trainings sind: Das Durchfließen von Polizeiketten, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Überlegungen zu Zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen und ein Erfahrungsaustausch zum Thema Repression.

Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit. Ein späteres Dazustoßen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll!

Die Trainings werden veranstaltet von der Aktion #BlockG20 - colour the red zone! und Jugend gegen G20 und finden in Kooperation mit „Skills for Action“, dem deutschsprachigen Netzwerk bewegungsorientierter Aktionstrainer*innen, statt.

Aktions- und Blockadetraining 12-15 Uhr

[iL*] - 14. Juni 2017 - 23:09

Wer bei Aktionen des massenhaften zivilen Ungehorsam mitmachen will, dem ist zu empfehlen sich gut darauf vorzubereiten. Ein Teil davon sollte sein bei einem Aktionstraining teilzunehmen. Gleich zwei Aktionstrainings werden am Sonntag den 18. Juni in den St. Pauli Fanräumen im Millerntorstadion stattfinden: Eins von 12–15 Uhr und eins 17:15–19:30 Uhr.

Grundlegende Inhalte der Trainings sind: Das Durchfließen von Polizeiketten, verschiedene Blockadetechniken, der Umgang mit Ängsten und eigenen Grenzen, Überlegungen zu Zivilem Ungehorsam, Bezugsgruppen als Basis von Aktionen, Entscheidungsfindung in Stresssituationen und ein Erfahrungsaustausch zum Thema Repression.

Nehmt euch bitte für die gesamte Dauer des Trainings Zeit. Ein späteres Dazustoßen oder früheres Gehen ist nicht sinnvoll!

Die Trainings werden veranstaltet von der Aktion #BlockG20 - colour the red zone! und Jugend gegen G20 und finden in Kooperation mit „Skills for Action“, dem deutschsprachigen Netzwerk bewegungsorientierter Aktionstrainer*innen, statt.

No complacency in the face of the injustice and irrationality of capitalism

[iL*] - 14. Juni 2017 - 17:58
3th Message from the Interventionist Left on the G20 summit in Hamburg

 

Only three weeks remain until we meet in Hamburg. Their Hamburg is a city of millionaires, a port city with its capitalist commodity flows, a city of exploding rents with a pretentious new Elbphilharmonie, a law-and-order city with mayor Schulz and his interior minister Verbote-Grote. Their Hamburg does not want to host us: Through an unprecedented legal measure, a densely populated area of 38 sq km was declared a no-protest zone devoid of democracy.

But there is also another Hamburg, our Hamburg: a city of lively neighbourhoods that has a strong anti-gentrification movement and the Rote Flora squat an that looks back on a long leftist history from the Hamburg rebellion of 1923 to the protests against evictions in the Hafenstraße. The convention centre aptly symbolizes this duality: In 2015, it served as a space for self-organized practical solidarity with refugees and now, in 2017, it will host the G20 summit with its leaders whose policies first put millions of people to flight and who then seek to stop them with fences and walls or leave them to die on the sea.

Only three weeks remain until the alternative summit and the tent camps kick off the days of protests. There, we will share our concepts and our dreams of a better, more just and more lively world beyond the violence and sadness of capitalism.

On Friday, the fingers of BlockG20 will start from all directions and ignore the prohibitions on protests in order to bring colour and life into the “red zone”. They will not stop until the G20 summit is surrounded in its convention centre and the city’s streets are won for a festival of resistance. Meanwhile, further actions, demonstrations and blockades will take place throughout the city and at the port and show the diversity, the decisiveness, the radicalness, and the solidarity of the international resistance to G20.

On Saturday, all of us—no matter where we are from or in which actions we have participated in the previous days—will come together for an international mass demonstration with tens of thousands of people. We will send our shared message to the world: Solidarity without borders instead of G20!

No break from madness

The madness of this world has taken no break in the last weeks. Donald Trump has announced the withdrawal from the Paris climate agreement. Blind to all scientific evidence and dismissive of those already suffering from droughts, storms and floods caused by man-made climate change. And yet we almost appreciate Trump’s disarming honesty in putting short-term profit interests of the energy industry above the long-term goal of leaving an inhabitable planet to generations to come. We almost appreciate it in comparison to the false pretence of virtue by the likes of Emmanuel Macron and Angela Merkel. They applaud themselves for their awareness of climate change while carbon emissions are also rising in Europe, while production lines keep turning out new cars, and while Germany is not only Exportweltmeister but also world champion in the production of lignite.

Another part of the madness of this world is the terror of ISIS and its followers, this worst and most hopeless form of insurrection against a hopeless world of capitalism. This terror murders indiscriminately and people die because they are in the wrong place at the wrong time, because they want to enjoy themselves, because they want to live. Although the wars of Western powers and racist exclusion within Western societies are part of the causes, we cannot leave any doubt that jihadis are just like fascists sworn enemies to all leftist and freedom-loving people: In Rojava, where our Kurdish and international comrades fight against ISIS, just as much as here and everywhere. At the same time, we reject the demand to fall in line with the camp of law and order. We reject the false community of false democrats. We will not legitimize surveillance, police armament, extension of intelligence services and the state of exception.

Bringing rebellion and hope from Nuremberg to Hamburg
On May 31, a huge bomb detonated in the embassy district of Kabul. More than a hundred people were killed, hundreds were critically injured. On the same evening, another deportation flight from Germany was supposed to take off for Afghanistan. Just like Trump denies the facts of climate change, the German government creates alternative facts of supposedly safe areas within Afghanistan. But it is interested neither in truth nor in the fate of those refugees who will be deported back into the war zone which they fled. All that the governing parties want is to reassert control over migration and to send a signal to racists that they are just as capable of practical inhumanity as the right-wing party AfD.

But something else also happened on May 31: In a vocational school in Nuremberg, police officers arrested a student in order to deport him to Afghanistan. Other students spontaneously decided to resist this injustice. They blocked police vans until the police lost their temper and used clubs and pepper spray against the students. The truth about the regime of deportation has thus been unveiled: It is based on naked violence. These courageous students in coincidence with the devastating attack in Kabul and the subsequent public outcry have spurred the suspension of deportations to Afghanistan. Hope arises from rebellion.

Doing the right thing—blocking the summit

This is what we also hope for in Hamburg. That people are not complacent in the face of the injustice and irrationality of global capitalism. That they are outraged about the dictators, autocrats and neoliberals who chat and dine in the convention centre, while they imprison thousands, while they wage bloody wars, while they leave thousands to drown in the Mediterranean, while they gamble with the future of the planet and its inhabitants—all in the interest of commerce and personal gain. We hope that thousands resist fake alternatives and say: Neither Trump nor Merkel! That they insist that our city shall not serve as a mere backdrop for this absurd spectacle of power. That they will not give up their right to free assembly despite the fear-mongering, the threats and harassment. That all these acts of protest and resistance, of self-empowerment and rebellion will come together as a signal of hope that can be understood far beyond Hamburg. That this hope will trigger a new rebellion—and embolden the forces of good in the madness of this world.

How to stop this madness, what to put against the brutality of the conditions and the strength of the ruling powers, how to develop courage and solidarity—we see many open questions. But what we do know is that a new beginning is not just abstract desire but concrete necessity.

 

Which side are you on?
Hamburg’s media have been falling all over themselves in absurdly exaggerated prophecies of violence. Systematic fear-mongering shall leave the impression that some activists were seriously planning to destroy half the city and to attack its population. The problem is blown way out of proportion: While the violence of heads of state who wage war and then close escape routes is shrugged off, protests against this violence are being sworn to non-violence and harmlessness. The grave danger to window glasses and police vans is being lamented, whereas most brutal and at times deadly violence at summit protests has been exerted by the police. For example in Genoa in 2001, when police forces shot Carlo Giuliani and where the conduct of Italian law enforcement has later been denounced as torture by the European Court of Human Rights.

For all these reasons, we will not distance ourselves from other actions or groups in the G20 protests. We trust all activists in the streets of Hamburg to only plan justifiable actions that are not directed against the people of Hamburg but against the G20 summit and those who protect them. We will not participate in everything ourselves, we will not condone everything, perhaps we might comradely criticize some actions. But we will never forget which side we are on. Therefore, we will not give in to offers or demands of disassociation and we will not switch to the dark side.

We say what we do—we do as we say

Regarding our own behaviour in the actions that we co-organized we promise that we will say what we will do—and that we will do as we say. For BlockG20, that means we are serious in our intention to block the access routes to the summit locations for the delegations and their infrastructure. And even though the heads of state might be transported into the convergence centre one way or another, they will at least be surrounded by colourful and lively mass resistance in the streets. Whether this plan works out depends less on the police behaviour and more on two other factors: the decisiveness and the number of people who participate in the blockades. This is why we agreed on an action consensus: We want to encourage everybody, we want to invite everybody to the actions and we want to give reliable orientation for our communal and solidary actions. For us, that action is the most radical in which the largest number of people possible can make practical experiences of empowerment and resistance.

At the international mass demonstration on Saturday, we will form a large anti-capitalist block together with other radical leftist groups. We will express our radical critique of the G20 and of global capitalism, but especially our ties to the Kurdish struggle for freedom in Rojava, in Turkey and in Germany. United we stand against the ban of the PKK and for the project of a comprehensive and bottom-up social liberation. Our block will be confident, compact and alert. We want to bring the whole mass demonstration with all its blocks and groups all the way to the rally on Heiligengeistfeld which will also bring a great week of protests to an end.

Only some three weeks remain until we meet all our friends and comrades from many cities and many countries. United for a symbol of rebellion, of hope and of solidarity without borders. We hope to remember Hamburg like Seattle or Heiligendamm, as a milestone and a fresh start. Whether all this will work out? In the end, it is up to the streets.

Kohle unten lassen statt Protest unterlassen

[iL*] - 13. Juni 2017 - 14:56
unbekannt

Während RWE ungestraft Kohle abbaut und das Klima zerstört, werden wir für geringfügige Regelübertritte bei legitimem Protest kriminalisiert. Für den Abbau von Braunkohle zerstört der Energiekonzern RWE einzigartige Wälder und historische Dörfer; die Kraftwerke des Konzerns verursachen rund zehn Prozent der deutschen CO₂-Emissionen. Nach Willen der deutschen Klimapolitik soll das bis Mitte des Jahrhunderts so weiter gehen.

Die naturwissenschaftlichen Faktenlage gibt uns recht: Widerstand gegen Kohleabbau, besonders Braunkohle, ist wichtig und richtig!

Um zu verhindern, dass der Klimawandel unkontrollierbar wird, müssen wir fossile Ressourcen im Boden lassen. Am besten sofort.

Etwa 100 Menschen, die sich an Protestaktionen wie „Ende Gelände“ beteiligten, wurden von der Großkanzlei Redeker, Sellner, Dahs aufgefordert, eine Unterlassungserklärung (Beispiel) zu unterschreiben. Dabei handelt es sich um ein rechtsverbindliches Versprechen an RWE, in Zukunft jeglichen Protest auf deren Betriebsgelände zu unterlassen. Die meisten Aktivist*innen weigerten sich, die Erklärung zu unterzeichnen. Die ersten werden nun von RWE verklagt, auch den anderen droht ein Zivilprozess. Die Kosten der Gerichtsverfahren belaufen sich auf 3.000 bis 10.000 Euro pro Person – oder auch mehr, wenn wir uns durch mehrere Instanzen klagen. Mindestens einen Fall möchten wir als Musterklage bis zum Bundesverfassungsgericht bringen. Dafür werden rund 32.000 Euro benötigt.

RWE will unseren Protest mundtot machen – das lassen wir nicht zu!

Dabei brauchen wir eure Unterstützung!

Dem Unrecht und der Unvernunft des Kapitalismus nicht tatenlos zuschauen

[iL*] - 13. Juni 2017 - 13:50
Dritte Mitteilung der Interventionistischen Linken anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg

Nur noch gut drei Wochen bis wir uns in Hamburg treffen. In deren Hamburg, der Stadt der Millionäre, des Hafens und der kapitalistischen Warenströme, der explodierenden Mieten, der protzigen Elbphilharmonie, der Law-and-Order-Politik von Schill bis Scholz und Verbote-Grote. Dieses Hamburg will uns nicht haben, erlässt eine beispiellose Allgemeinverfügung, die 38 km² dichtbesiedeltes Gebiet zu einer demokratiefreien No-Protest-Zone erklärt.

Aber es gibt auch unser Hamburg: die Stadt der lebendigen Stadtteilkultur, der Recht-auf-Stadt-Bewegung, der Roten Flora und einer linken Geschichte von Hamburger Aufstand bis Hafenstraße. Kaum etwas symbolisiert diesen Widerspruch so sehr wie die Messehallen: 2015 Ort der massenhaften, selbstorganisierten, praktischen Solidarität mit Geflüchteten und 2017 Austragungsort des G20-Gipfels, also der Verantwortlichen für eine Weltordnung, die Millionen Menschen zuerst in die Flucht treibt, um dann zu versuchen, sie mit Zäunen und Mauern aufzuhalten oder im Mittelmeer sterben zu lassen.

Noch gut drei Wochen, bis wir uns auf dem Alternativgipfel und in den Camps unsere Konzepte und unsere Träume von einer besseren, gerechteren, lebendigeren Welt jenseits der Gewalt und der Traurigkeit des Kapitalismus erzählen.

Am Freitag werden dann die Finger von BlockG20 aus allen Richtungen starten und das großflächige Versammlungsverbot ignorieren, um die Rote Zone bunt zu machen. Sie werden sich nicht aufhalten lassen, bis sie den G20-Gipfel in den Messehallen eingekesselt und die Straßen der Stadt für ein Festival des Widerstands erobert haben. Schon davor und gleichzeitig werden weitere Aktionen, Demonstrationen und Blockaden überall in der Stadt und im Hafen stattfinden, die von der Vielfältigkeit, der Entschlossenheit, der Radikalität und der Solidarität des internationalen G20-Widerstands getragen werden.
Am Samstag schließlich werden wir uns alle – egal woher wir kommen und an welchen Aktionen wir an den Tagen zuvor teilgenommen haben – auf der internationalen Großdemonstration zu Zehntausenden oder mehr versammeln und unsere eine gemeinsame Botschaft in die Welt schicken: Grenzenlose Solidarität statt G20!
 

Der Wahnsinn dreht sich weiter
Der Wahnsinn der Welt hat sich weiter gedreht in den letzten Wochen. Donald Trump verkündet den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen. Blind für alle wissenschaftlichen Erkenntnisse, ignorant für die Lebenssituation derjenigen, die schon heute unter den Dürren, Stürmen und Überschwemmungen als Folgen des menschengemachten Klimawandels leiden. Und dennoch sind wir fast dankbar für die entwaffnende Ehrlichkeit, mit der Trump die kurzfristigen Profitinteressen der Öl-, Kohle- und Gasindustrie, über das langfristige Ziel gestellt hat, kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Dankbar jedenfalls dann, wenn wir die verlogene Anmaßung eines Emmanuel Macron oder einer Angela Merkel ertragen müssen, die sich für ihr Klimabewusstsein feiern lassen, während auch in Europa die CO2-Emissionen steigen, die Fließbänder der Autoproduktion nicht stillstehen, und Deutschland nicht nur Export-, sondern auch Braunkohle-Weltmeister ist.

Zum Wahnsinn der Welt gehört auch der Terror des IS und seiner Anhänger, diese falscheste und hoffnungsloseste Form des Aufbegehrens gegen die gleichfalls hoffnungslose Weltherrschaft des Kapitalismus. Unterschiedslos werden Menschen in den Tod gerissen, weil sie zufällig am falschen Ort sind, weil sie feiern, weil sie leben wollen. Auch wenn die westlichen Kriege und die rassistische Ausgrenzung innerhalb der westlichen Gesellschaften zu den Ursachen hierfür gehören, so lassen wir keinen Zweifel daran, dass die Dschihadisten ebenso wie die Faschisten die Todfeinde aller linken und freiheitsliebenden Menschen sind: in Rojava, wo unsere kurdischen und internationalen Genossinnen den IS bekämpfen, ebenso wie hier und überall. Und gleichzeitig verweigern wir uns der Aufforderung, uns mit dem Lager der Ordnung gemein zu machen. Wir stimmen nicht ein in die falsche Gemeinsamkeit der falschen Demokraten. Wir legitimieren nicht die Überwachung, die Aufrüstung der Polizei, den Ausbau der Geheimdienste und den Ausnahmezustand.

Rebellion und Hoffnung aus Nürnberg nach Hamburg tragen
Am 31. Mai detonierte im Botschaftsviertel Kabuls eine gewaltige Bombe. Weit über 100 Menschen starben, Hunderte wurden schwer verletzt. Am Abend des gleichen Tages sollte ein weiterer Abschiebeflug aus Deutschland nach Afghanistan starten. So wie Trump gegen die Tatsachen den Klimawandel leugnet, sind es die alternativen Fakten der Bundesregierung, dass es sichere Gebiete in Afghanistan gebe. Aber es geht ihnen weder um die Wahrheit noch um das Schicksal der Refugees, die zurück in den Krieg geschoben werden sollen, dem sie entkommen waren. Es geht ihnen um die Wiederherstellung der Kontrolle über die Migration und um das Signal an die vielen Rassist_innen im Land, dass sich die Regierungsparteien auf praktische Unmenschlichkeit genauso gut verstehen wie die AfD.

Doch noch etwas geschah an diesem 31. Mai: Aus einer Nürnberger Berufsschule wurde ein Schüler von der Polizei aus dem Unterricht geholt, um in den Abschiebeflieger nach Afghanistan gesetzt zu werden. Seiner Mitschüler_innen entschlossen sich spontan, das Unrecht nicht einfach geschehen zu lassen. Sie blockierten die Polizeiautos, bis die Polizei durchdrehte und mit Schlagstöcken und Pfefferspray gegen die Schüler_innen vorging. Damit wurde das Abschieberegime als das entlarvt, was es ist: Nackte Gewalt. Die mutige Aktion der Schüler_innen, das Zusammentreffen mit dem verheerenden Anschlag in Kabul und die folgende öffentliche Empörung haben entscheidend dazu beigetragen, dass die Abschiebungen nach Afghanistan zunächst ausgesetzt sind. Das ist die Hoffnung, die aus Rebellion entsteht.

Das Richtige tun – den Gipfel blockieren
Es ist genau das, was wir uns auch für Hamburg erhoffen: Dass Menschen dem Unrecht und der Unvernunft des globalen Kapitalismus nicht tatenlos zuschauen. Dass sie sich empören über die Diktatoren, die Autokraten und die Neoliberalen, die in Messehallen und Elbphilharmonie scherzen und Häppchen essen, während sie tausende in die Knäste geworfen haben, blutige Kriege führen, die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen, die Zukunft des Planeten und seiner Bewohner_innen verspielen – und bei alledem nur an ihre Geschäfte und ihre Vorteile denken. Dass sie sich den falschen Alternativen verweigern und sagen: Weder Trump noch Merkel! Dass tausende Menschen trotzig darauf bestehen, dass es unsere Stadt ist, die für ein absurdes Schauspiel der Macht zur Kulisse degradiert werden soll. Dass sie sich trotz all der Gewaltszenarien, all der Drohungen und Schikanen, das Recht auf Versammlung nicht nehmen lassen. Dass aus vielen Akten des Protests, des Aufbegehrens, der Selbstermächtigung und der Rebellion schließlich ein großes gemeinsames Zeichen der Hoffnung wird, das weit über Hamburg hinaus verstanden wird. Dass diese Hoffnung neue Rebellion auslöst – und so die Kräfte stärker werden, die im Wahnsinn der Welt das Richtige tun.

Wie wir den Wahnsinn stoppen, was wir der Brutalität der Verhältnisse und der Stärke der Herrschenden entgegensetzen, wie wir den Mut und die Solidarität entwickeln können – dazu haben wir – wie wahrscheinlich alle – jede Menge offene Fragen. Was wir aber wissen, ist dass ein neuer Anfang keine abstrakte Sehnsucht, sondern eine konkrete Notwendigkeit ist.   

Which side are you on?
Die Hamburger Medien überschlagen sich seit Wochen mit einer absurd überzogenen Gewaltdebatte. Es wird systematisch Angst vor den Protesten geschürt und der Eindruck erweckt, als plane irgendwer im Ernst, die halbe Stadt zu zerstören oder die Hamburger Bevölkerung zu attackieren. Das Missverhältnis ist offensichtlich: Während die Gewalt der Staatschefs, die Kriege führen und Fluchtwege versperren, achselzuckend hingenommen wird, sollen die Proteste gegen sie auf Friedlichkeit und Harmlosigkeit eingeschworen werden. Und während über die Gefahr für Fensterscheiben und Polizeifahrzeuge lamentiert wird, geht die tatsächliche, brutale, manchmal tödliche Gewalt bei Gipfelprotesten überwiegend von der Polizei aus. So wie in Genua 2001, als Carlo Giuliani von der Polizei erschossen wurde und das Vorgehen der italienischen Einsatzkräfte vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte als Folter verurteilt worden ist.

Aus all diesen Gründen werden wir uns nicht von anderen Aktionen oder Gruppen der G20-Proteste distanzieren. Wir sind voller Vertrauen, dass alle Aktivist_innen auf den Straßen verantwortliche Aktionen starten werden, die sich nicht gegen die Menschen in Hamburg, sondern gegen die G20 und diejenigen, die sie beschützen, richten werden. Nicht alles werden wir selbst tun, nicht alles werden wir richtig finden, vielleicht werden wir auch solidarische Kritik üben. Aber wir werden niemals vergessen, auf welcher Seite wir stehen und daher das vergiftete Angebot zurückweisen, durch Distanzierung auf die dunkle Seite der Macht zu wechseln.

Sagen was wir tun - Tun was wir sagen
Für unser eigenes Handeln bei den von uns mitorganisierten Aktionen gilt, dass wir sagen, was wir tun – und tun, was wir sagen. Das heißt für BlockG20, dass wir es ernst meinen mit der Absicht, die Zufahrtswege zu den Gipfelorten für die Delegationen und für die Infrastruktur zu blockieren. Es kann sein, dass die Staatschefs irgendwie an den Tagungsort transportiert werden können – aber dann sollen sie in den Messehallen und in der Elbphilharmonie umzingelt sein vom massenhaften, bunten und lebendigen Widerstand auf den Straßen. Ob dieser Plan gelingt, hängt weit mehr als von dem Vorgehen der Polizei von zwei anderen Faktoren ab: Der Entschlossenheit und der Zahl der Blockierer_innen. Der vereinbarte Aktionskonsens dient genau dazu: Menschen Mut zu machen, sie zu den Aktionen einzuladen und dafür eine verlässliche Orientierung für das gemeinsame, solidarische Handeln zu geben. Denn es ist nicht radikalste Aktion, die wir anstreben, sondern diejenige, in der möglichst viele Menschen ermutigende Erfahrungen von Selbstermächtigung und Widerstand machen.
Bei der internationalen Großdemonstration am Samstag werden wir gemeinsam mit anderen linksradikalen Gruppen einen großen antikapitalistischen Block bilden. Inhaltlich wollen wir dort neben der radikalen Kritik an den G20 und dem globalen Kapitalismus vor allem unsere Verbundenheit mit der kurdischen Freiheitsbewegung in Rojava, in der Türkei und hier in der BRD zum Ausdruck bringen. Wir stehen gemeinsam gegen das Verbot der PKK und für das Projekt einer umfassenden, basisdemokratischen gesellschaftlichen Befreiung. Unser Block soll selbstbewusst, geschlossen und handlungsfähig sein – immer an dem Ziel orientiert, die Großdemonstration mit allen Blöcken und Spektren gemeinsam von Anfang bis Ende zu laufen und die Protestwoche mit einer großartigen Abschlusskundgebung auf dem Heiligengeistfeld zu beenden.

Gut drei Wochen also noch, bis wir in Hamburg zusammenkommen mit unseren Freund_innen und Genoss_innen aus vielen Städten und aus vielen Ländern. Für ein gemeinsames Zeichen der Rebellion, der Hoffnung und der grenzenlosen Solidarität. Damit wir uns an Hamburg erinnern werden wie an Seattle oder an Heiligendamm, als einen Meilenstein und einen neuen Anfang. Ob es gelingt? Am Ende entscheidet die Straße.

 

Unser Widerstand ist außerparlamentarisch

[iL*] - 9. Juni 2017 - 19:12

Auch wenn die Ergebnisse der jüngsten Landtagswahlen überhaupt nicht für eine linke Wechselstimmung sprechen, geistert die Möglichkeit einer rot-rot-grünen Regierungskoalition auf Bundesebene noch immer durch die politischen Debatten der verschiedenen Spektren der Linken. Befeuert wird diese Diskussion durch die Wahlerfolge rechter und autoritärer Parteien in vielen Ländern Europas, in Deutschland durch das Erstarken der AfD. Da scheint vielen plausibel, dass sich alle irgendwie antirassistischen und demokratischen Kräfte zusammenschließen müssten, um eventuell unter Inkaufnahme kleinerer Übel Schlimmeres zu verhindern.

Was aber bei einer konkreten Abstimmungsentscheidung oder einem breiten Bündnis gegen das Auftreten rechter Parteien im Wahlkampf eine sinnvolle Option sein kann, wäre als allgemeine Strategie der Linken, zumal der radikalen Linken fatal. Wir wollen im folgenden erklären, wie sich die Interventionistische Linke zur Frage einer rot-rot-grünen Regierung stellt, auch um den diesbezüglichen Missverständnissen und Unklarheiten entgegenzutreten.
In unserem Zwischenstandspapier von 2014 haben wir geschrieben: „Weil wir auf den Bruch orientieren, ist unsere Politik außerparlamentarisch und grundsätzlich antagonistisch zum Staat. Wir wollen kein Teil der bürgerlichen Staatsapparate werden, wir streben keine Funktionen und Mandate an. Wir glauben nicht daran, dass parlamentarische Mehrheiten in der Lage sind, die Gesellschaft grundsätzlich und in einem emanzipatorischen Sinn zu verändern.“
Damit ist zwar nicht gesagt, dass wir „linke Regierungen“ oder Regierungen mit der Beteiligung linker Parteien immer und überall ablehnen. Aber wir treten der Illusion entgegen, dass Regierungen im Kapitalismus der zentrale Ort gesellschaftlicher Macht wären und sind grundsätzlich skeptisch gegenüber dem Konzept politischer Repräsentation, auf dem die bürgerliche Demokratie aufbaut. Linke und insbesondere linksradikale Politik muss dagegen auf Selbstermächtigung, Organisierungsprozesse in politischen und sozialen Kämpfen sowie auf die Schaffung gesellschaftlicher Gegenmacht jenseits und quer zu den staatlichen Institutionen setzen.
Auch außerhalb dieser grundsätzlichen Überlegungen sind die bislang vorliegenden Erfahrungen mit linken Regierungsbeteiligungen entmutigend: Eine rot-rote Landesregierung hat 2002-2011 in Berlin massive Privatisierungen zu verantworten, ein Minister der Linkspartei stützt in Brandenburg mit allen Mitteln die Braunkohleindustrie. Die 2017 angetretene neue Berliner Regierung hat zwar viele Forderungen sozialer Bewegungen in ihren Koalitionsvertrag geschrieben, dennoch addieren sich diese eher zu einem Minimalprogramm als zu einem gesellschaftlichen Neuanfang und werden nur mit massivem außerparlamentarischen Druck überhaupt durchsetzbar sein.
International sieht es nicht besser aus. Nach den Erfahrungen in Frankreich in den 1980er und in Italien in den 2000er Jahren, steckt vielen von uns vor allem die Niederlage der griechischen Linksregierung noch in den Knochen. Ursprünglich getragen von einem ermutigenden Aufbruch gesellschaftlicher Bewegung gegen die Spardiktate, ist Syriza in atemberaubender Geschwindigkeit zum Sachverwalter der Troika und des europäischen Grenzregimes geworden, der keinerlei linke Hoffnungen mehr zu mobilisieren vermag. Die realen Kräfteverhältnisse im deutschen Europa der traurigen schwarzen Null ließen kaum Spielraum, zumal die Unterstützung durch starke Bewegungen außerhalb Griechenlands ausblieb. Auch Blockupy war nur ein kleiner Hinweis auf das, was eigentlich nötig gewesen wäre.
Nun scheint das Gedankenspiel verlockend, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wenn der deutsche Finanzminister in der Griechenlandkrise nicht Wolfgang Schäuble geheißen hätte. Wäre eine Regierung nicht ein substanzieller Fortschritt, die mit der Austeritätspolitik bricht, die Umverteilung von unten nach oben umgekehrt, das Hartz IV-System abschafft, das Sterben mit Mittelmeer beendet, aus der Kohleverstromung und dem Autowahn aussteigt oder die Auslandseinsätze der Bundeswehr beendet? Leider sprechen die realen Kräfteverhältnisse eine andere Sprache und wir glauben nicht an eine rot-rot-grüne Bundesregierung, die im offenen Konflikt mit den Kapitalinteressen auch nur einen einzigen dieser Punkte zum Guten wenden kann.
Der „realpolitische“ Teil der Linkspartei, der bereit ist, sich zu fast jedem Preis an die Fleischtöpfe der vermeintlichen Macht zu drängen, würde hierauf antworten, dass der Einfluss einer Partei in einer Koalition nun einmal entsprechend ihres Stimmenanteils begrenzt sei. Aber auch bei den anderen Befürwort_innen einer Regierungsbeteiligung fehlt nach unserer Beobachtung jede klare politische Haltelinie, was denn erreicht werden soll und an welcher Stelle die Kompromissbereitschaft enden müsste. Daneben – das soll nicht verschwiegen werden – gibt es natürlich auch in der Partei viele, die aus unterschiedlichen Gründen vor einer Orientierung auf rot-rot-grün warnen. Auch wenn sich deren Analyse bei der Frage der Ausrichtung gesellschaftlicher Auseinandersetzungen auf unmittellbare ökonomische Interessen bei gleichzeitiger Unterschätzung bis Missachtung antirassistischer, feministischer oder ökologischer Kämpfe ebenfalls stark von unseren Positionen unterscheidet.
Die große Gefahr, die wir sehen, ist eine nachhaltige Enttäuschung über die Glaubwürdigkeit und die Möglichkeit linker Opposition gegen die Verhältnisse. Tatsächlich fehlt in der Bundesrepublik Deutschland jede Voraussetzung, um über ein linkes Regierungsprojekt ernsthaft nachzudenken. Es gibt kein „linkes Lager“, sondern sowohl SPD als auch Grüne sind Parteien, die sich rettungslos dem „Weiter so“ des Neoliberalismus (mit minimalen sozialen und ökologischen Korrekturen) verschrieben haben. Ausgehend von der Theorie, dass es darauf ankommt, gegenüber dem rechten, rassistischen Autoritarismus und dem neoliberalen Block an der Macht einen dritten gesellschaftlichen Pol der Solidarität auszubilden, geht es daher um Opposition, nicht um Kooperation.
Wir sind davon überzeugt, dass gesellschaftliche Veränderungen nicht von oben, also von Staats wegen eingeleitet werden können. Einige von uns glauben allerdings, dass es sinnvoll ist, sich strategisch auf Kämpfe auf dem Terrain des Staates zu beziehen. Demnach kann es historische Konstellationen geben, in denen starke außerparlamentarische Bewegungen ihren Ausdruck in einer Linksverschiebung des Parteienspektrums und dann auch in einem Regierungswechsel finden, um schließlich in einer widersprüchlichen Kooperation die Dinge zum Besseren zu wenden. Andere sind überzeugt, dass der bürgerliche Staat grundsätzlich bekämpft und schließlich zerschlagen werden muss. Wir sind uns jedoch einig, dass solche starken Bewegungen gegenwärtig gar nicht existieren. Falsch finden wir in jedem Fall das in der Debatte vorgebrachte umgekehrte Argument, dass etwa eine Regierung mit linker Beteiligung eine Bewegungskonjunktur hervorrufen könnte.
Nun stecken wir glücklicherweise nicht in dem strategischen Dilemma der Linkspartei, deren Wähler_innen in der Mehrheit die Bereitschaft zur Übernahme von „Regierungsverantwortung“ und reale Veränderungen ihrer Lebenssituation erwarten, während die tatsächlichen Spielräume dafür nahe Null sind. Weder ist die Interventionistische Linke eine Strömung innerhalb der Linkspartei noch stellen wir uns in den Strömungsauseinandersetzungen auf eine bestimmte Seite. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, uns als radikale Linke außerhalb der Partei zu organisieren. In vielen Kampagnen und Projekten von Heiligendamm über Dresden Nazifrei und Blockupy bis aktuell zum G20 war und ist die Linkspartei für uns aber wichtige strategische Bündnispartnerin.
Aus dieser strategischen Zusammenarbeit folgt für uns ein vitales Interesse an einer bewegungsorientierten, inhaltlich glaubwürdigen und auch außerparlamentarisch handlungsfähigen Linkspartei. Daher sehen wir die Debatte um eine mögliche Beteiligung an einer Bundesregierung mit Sorge und können nur hoffen, dass es nach den Wahlen im September nicht der vermeintliche Sachzwang der Zahlen ist, der trotz fehlendem fortschrittlichen Projekt in eine r2g-Konstellation treibt.
Zugegeben: Das Konzept des geduldigen Aufbaus von Gegenmacht und der Stärkung von Selbstermächtigung sowohl in lokalen Kämpfen wie in überregionalen Kampagnen hat nicht den Charme, schnelle gesellschaftliche Veränderungen zu versprechen. Der nüchterne Blick auf die Kräfteverhältnisse hat immer auch etwas Ernüchterndes. Wir wollen auch nicht den Eindruck erwecken, als hätten wir als immer noch kleiner, organisierter Teil einer insgesamt marginalen radikalen Linken die richtige Antwort auf alle Fragen. Aber für uns bleibt es dabei, dass wir die Risse und Brüche in der herrschenden Ordnung nicht kitten, sondern vertiefen wollen.
Wir dürfen es keinesfalls den Rechten überlassen, Widerspruch gegen die Zumutungen des neoliberalen Kapitalismus zu formulieren und sich als Stimme des Unbehagens darzustellen. Das entschiedene Nein gegen die materielle und soziale Verelendung, gegen die Unmenschlichkeit der Migrationspolitik, gegen Krieg und Ausbeutung in der Welt, gegen die Zerstörung des Klimas und der natürlichen Lebensgrundlagen muss von links kommen und es muss zuallererst auf der Straße formuliert werden.
Mit diesem Gedanken mobilisieren wir gegen den G20-Gipfel im Juli Hamburg, beteiligen uns an den Aktionen von Ende Gelände, treten der AfD praktisch entgegen, engagieren uns in zahlreichen lokalen Kämpfen und Initiativen von Mietkämpfen bis zum Pflegestreik und rufen unmittelbar vor der Bundestagswahl mit zur großen antirassistischen We’ll come together-Demo in Berlin auf, die die Stimme derjenigen hörbar machen soll, denen neben anderen grundlegenden sozialen und politischen Rechten auch das Wahlrecht verweigert wird.

Interventionistische Linke, Juni 2017

Café Arranca

[iL*] - 8. Juni 2017 - 17:05

Unser Freiraumcafe läd Euch im Juni wie immer zu Zweierlei ein: Es gibt klassische Lasagne mit Soja-Hack, einen gemischten Salat und... Tiramisu! Wie immer alles vegan und auf Selbstkostenbasis. Außerdem laden wir Euch im Anschluss zu einem Mobivortrag zu den Gegenprotesten im Rahmen des kommenden G20-Gipfel in Hamburg ein. Vokü gibt es ab 19:00 Uhr, der Vortrag beginnt um ca. 20:00 Uhr. Wie immer dürft Ihr auch schon früher in den ASV (Beilstr. 12 Hinterhaus) kommen und abhängen, Infomaterial lesen, beim Schneiden helfen oder tun worauf ihr Bock habt. Wir freuen uns auf Euch!

In diesem Sinne: COLOUR THE RED ZONE!
18.06. Vokü und Vortrag und am 07.07 alle gemeinsam nach Hamburg den G20-Gipfel blockieren!

Hier geht es zur Facebook-VA
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Das Café Arranca! ist ein Freiraum-Angebot im ASV im Jungbusch, welches immer am dritten Sonntag im Monat um 19 Uhr stattfindet. In gemütlicher, ungezwungener (Café-)Atmosphäre möchten wir euch einen Raum für Diskussion und politische Auseinandersetzung bieten, aber auch um sich auszutauschen und kennenzulernen. Oder um einfach entspannt die Woche ausklingen zu lassen. Dazu gibt es leckeres, veganes Essen zum Selbstkostenpreis und regelmäßig einen politischen Input (Film/Texte/Vortrag).

#NoG20 Informations- und Mobilisierungsveranstaltung

[iL*] - 7. Juni 2017 - 7:55

In der Woche vom 3. bis 8. Juli wollen wir in Hamburg zeigen, dass die Stadt nicht den Regierenden der G20-Länder gehört, sondern uns. Eine vielfältige Choreographie des Protests zeichnet sich ab: von einem Alternativgipfel zu Demonstrationen und Aktionen. In dieser Veranstaltung werden wir vom Bündnis Hannover gegen G20 einen Überblick darüber geben, was passieren wird und wie du dich beteiligen kannst.

Eine Veranstaltung vom Bündnis "Hannover gegen G20"

Auf zu neuen Gipfeln!?

[iL*] - 7. Juni 2017 - 7:55

Der G20 Gipfel in Hamburg steht vor der Haustür und vielerorts ist die Mobilisierung zu den Gipfelprotesten Thema. Genau die richtige Zeit, um einmal inne zu halten und über Formen von Gipfelprotesten zu reflektieren.
Wie sehen Taktiken von politischen Protesten aus? Wie haben sich Protestformen von globalisierungskritischen Bewegungen verändert und welche Bedeutung haben sie? Wie wollen wir Inhalte in Straßenprotesten transportieren? Was sind Schwierigkeiten?
Amory Starr, langjährige Aktivistin, Autorin und Künstlerin, hat viele Jahre in den USA gelebt und wohnt nun in Deutschland. Sie hat die globalisierungskritische Bewegungen seit Seattle 1999 miterlebt und wird über ihre Erfahrungen und Beobachtungen in den USA und  Deutschland sprechen.
Ergänzt wird sie durch einen Beitrag der Interventionistischen Linken (IL) zu den aktuellen Herausforderungen und Möglichkeiten von Gipfelprotesten in Hamburg 2017.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit euch!


Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.

Türkei und G20

[iL*] - 7. Juni 2017 - 7:53
Die Situation in der Türkei und die Politik in Europa

Zum großen Treffen G20 in Hamburg wird auch der Präsident der türkischen Republik Erdogan erwartet. Nicht erst seit dem zweifelhaften Referendum ist die Lage zwischen der Türkei und der EU angespannt. In der Türkei selbst sitzen zigTausende in den Gefängnissen und der Krieg in Kurdistan wird weiter eskaliert und über die Grenzen nach Syrien getragen. Mit dem Referenten Martin Dolzer, Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, wollen wir über diese Entwicklung und die geopolitische Situation im Nahen Osten diskutieren. Martin Dolzer war in der Türkei und Kurdistan Teilnehmer an vielen Delegationsreisen und ist Autor des Buches „Der türkisch-kurdische Konflikt – Menschenrechte-Frieden-Demokratie in einem europäischen Land?“

Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Hannover.

Debattenblog - Ein Projekt der Interventionistischen Linken & Friends

[iL*] - 2. Juni 2017 - 8:44

Das Internet ist voll von spannenden linken Publikationsorganen: auf unzähligen Homepages und Blogs, auf Facebook und Twitter wird tagtäglich eine wachsende Vielfalt von Einschätzungen, Analysen und Kontroversen veröffentlicht. Warum also noch ein weiterer Blog, diesmal von der Interventionistischen Linken?

Wir versprechen uns von dem Blog zweierlei: Zum einen soll er uns dabei helfen, unsere internen Debatten, die zur Zeit an vielen verschiedenen Orten geführt werden, ein Stück weit zu bündeln, zu strukturieren und innerhalb der Organisation transparent(er) zu machen – und damit auch eine breitere Beteiligung zu ermöglichen. Zum anderen wollen wir unserem Umfeld und einer interessierten linken Öffentlichkeit stärker als bisher einen Einblick ermöglichen, was in der IL gerade diskutiert wird – und zwar jenseits von geteilten Gruppenpositionen, Aufrufen oder den Statements einiger weniger Einzelpersonen, die öffentlich als IL-Mitglieder sprechen oder wahrgenommen werden.

Zu diesem Zweck werden wir auf dieser Seite ab sofort regelmäßig kurze Debattenbeiträge veröffentlichen – aus der IL, von Genoss*innen aus unserem Umfeld sowie internationalen Freund*innen; zumeist geordnet nach unterschiedlichen Debattensträngen, manchmal aber auch kreuz und quer; zu aktuellen Themen ebenso wie zu grundsätzlichen strategischen Fragen einer radikalen gesellschaftlichen Linken. In jedem Fall kurz und knackig, zugespitzt und mit Mut zur Debatte!

Wenn Ihr Anregungen, Kritik oder Rückfragen habt oder Euch – als Einzelperson oder Gruppe – mit einem eigenen Beitrag in die Debatten einbringen möchtest, könnt Ihr euch jederzeit per Mail an uns wenden.

Wir sind gespannt, wie sich der Blog entwickelt und hoffen auf zahlreiche Beiträge und eine große Leser*innenschaft – Andiamo!

blog.interventionistische-linke.org

3-2-1 GO! Kick-Off für die Aktionen gegen G20

[iL*] - 2. Juni 2017 - 1:16
Statt einer Aktionskonferenz ein eintägiges Aktiventreffen

Nach zwei Aktionskonferenzen (im Dezember 2016 und im April 2017) kommen die Aktiven am 17.6. – drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg – ein letztes mal in großer Runde zusammen.

11–12 Uhr  Auftakt (Aktionsüberblick)

12–16 Uhr AG-Arbeitsphase

16–20 Uhr Podium zu "Gipfel der Repression" und "Gipfel des Widerstands

Knapp 3 Wochen vor dem Beginn des G20-Gipfels in Hamburg ist dieses Treffen ein Kick-Off für die Aktionen gegen G20. Es gibt einen Überblick über die Planungen für die Protestwoche (30.06. - 09.07.). Im Anschluss ist eine längere Arbeitsgruppenphase eingeplant, in der die aus den vorangegangenen Aktionskonferenzen entstandenen AGs den Stand ihrer Aktionsplanungen präsentieren.

Abschließend gibt es eine gemeinsame Abschlussparty.

Kommt am 17.6. vorbei, bringt euch ein! 17. Juni, 11 Uhr, Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, 20357 Hamburg.

Infos: http://g20hamburg.org

3-2-1 GO! Kick-Off für die Aktionen gegen G20

[iL*] - 2. Juni 2017 - 1:09

Statt einer Aktionskonferenz ein eintägiges Aktiventreffen

11–12 Uhr. Auftakt (Aktionsüberblick)

12–16 Uhr AG-Arbeitsphase.

16–20 Uhr Podium zu "Gipfel der Repression" und "Gipfel des Widerstands"

Knapp 3 Wochen vor dem Beginn des G20-Gipfels in Hamburg ist dieses Treffen ein Kick-Off für die Aktionen gegen G20. Es gibt einen Überblick über die Planungen für die Protestwoche (30.06. - 09.07.). Im Anschluss ist eine längere Arbeitsgruppenphase eingeplant, in der die aus den vorangegangenen Aktionskonferenzen entstandenen AGs den Stand ihrer Aktionsplanungen präsentieren.

Abschließend gibt es noch zwei Podiumsdiskussionen zu "Gifpel der Repression" und "Gipfel des Widerstands" und eine gemeinsame Abschlussparty.

Kommt am 17.6. vorbei, bringt euch ein! Ab 11 Uhr, Rote Flora, Achidi-John-Platz 1, 20357 Hamburg

Infos: http://g20hamburg.org

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