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Aktualisiert: vor 7 Minuten 13 Sekunden

Sachspenden für den Dannenröder Wald!

29. Oktober 2020 - 19:44

Teile des Dannenröder Wald in Hessen soll für den Ausbau einer Autobahn gerodet werden. Zahlreiche Menschen halten den Wald besetzt und leben in Baumhäusern. Seit dem 1. Oktober 2020 werden in angrenzenden Waldgebieten besetzte Baumhäuser geräumt und bis zu 300 Jahre alte Bäume gerodet.

Der Widerstand gegen Umweltzerstörung und der Protest für eine Mobilitätswende ist auf Unterstützung angewiesen. Am Sonntag (1.11.2020) fährt ein Soli-Bus von Berlin in den Danni. Die Fahrt soll zum Transport von Sachspenden genutzt werden.

Spenden abgeben bis Samstag (31.10.) im Disorder Rebel Store, Mariannenstr. 49 (14–18 Uhr) oder am Sonntag, 1.11.2020 kurz vor 11 Uhr am Oranienplatz, dort fährt der Soli-Bus ab.


Spendenwünsche der KüFa (Küche für alle)

- Pflanzenmilch (Hafer, Mandel)
- Tofu, Haferflocken
- Tee, Kaffe
- frisches Obst und Gemüse
- Schokolade, Kekse, Riegel
- Zwiebeln, Knoblauch

 

Nonfood für die KüFa

- Desinfektionsmittel Spender
- Handcreme
- sehr große Schneidbretter
- große scharfe Messer und Kellen
- große Thermo Behälter

 

Material und Kletter-Ausrüstung

- Mehrfachstecker
- Planen (wasserdicht und möglichst groß)
- Batterien (AA, AAA), gern wiederaufladbar
- Seile und Gurte
- Bandschlingen
- Schraubkarabiner
- Seilrollen

Achtung: Gebrauchtes Klettermaterial mit Zettel beschriften: Kaufzeitpunkt, Nutzungsdauer und -intensität.

Ausführliche Wunschliste für  Spenden hier: https://waldstattasphalt.blackblogs.org/materialwunsche

Ebenfalls für Spenden ruft die Gruppe Wald statt Ashalt - Berlin [IG: https://www.instagram.com/keine_a49.berlin/] auf. Spenden können bis zum 31.10.2020, 13 Uhr bei einer der folgenden Kletter/Boulderhallen abgegeben werden: Basement Boulderstudio, Berta Block, Boulderclub, Bright Site, Magic Mountain, Ostbloc, Southrock/Area 85, Südbloc

Infos zum Solibus: https://www.soli-bus.org

Die Besetzung des Dannenröder Waldes: https://waldstattasphalt.blackblogs.org

Frauenstreiks im 20. Jahrhundert | Bildet Banden!

27. Oktober 2020 - 16:45
“Bildet Banden!” – eine feministische Vortragsreihe der iL Nürnberg in Kooperation mit der Desi Programmgruppe

03. Dezember:
„Ein Streik, der das ganze Leben in den Blick nahm“ - Frauenstreiks im 20. Jahrhundert
Ein Vortrag von Nadja Bennewitz, Historikerin M.A.
Einlass 18:30 Uhr, Beginn 19 Uhr

Hinweis: der Vortrag wird unter Umständen als Online Vortrag stattfinden - abhängig von den aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der Corona Pandemie.

Ja, da war mal was: Der Kampf um die 35-Stunden-Woche Mitte der 1980er Jahre, den Kanzler Helmut Kohl als „dumm und töricht“ bezeichnete. Für die am damaligen Streik beteiligten Frauen erschien es dagegen, als „ertönte plötzlich eine ganz besondere Melodie, eine Melodie, die das ganze Leben in den Blick nahm!“
Vergangene Frauenkämpfe zeigen die Bedeutung feministischer Forderungen und eines solidarischen Zusammenhalts auf:
Migrantische und einheimische Arbeiterinnen organisierten gegen schlechte Löhne und Arbeitsplatzverlust die ersten „wilden Streiks“, Frauen beteiligten sich an Betriebsbesetzungen, saßen mit in der gewerkschaftlichen Streikleitung, die „Heinze-Frauen" klagten erfolgreich gegen ungerechte Löhne und viele Tausende organisierten in einem breiten Frauenbündnis 1994 den ersten bundesweiten Frauenstreiktag.
Immer ging es dabei auch um die gerechte Verteilung aller Tätigkeiten bei der Erwerbsarbeit, der Reproduktions- und Carearbeit und der zivilgesellschaftlichen Arbeit, letztendlich um die eigenverfügbare Zeit.

Zur Referentin - Nadja Bennewitz:
http://bennewitz-frauengeschichte.de/zur-person/

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1204421736625245/

Überall Femizide – nirgendwo Gerechtigkeit | Bildet Banden!

27. Oktober 2020 - 16:27
“Bildet Banden!” – eine feministische Vortragsreihe der iL Nürnberg in Kooperation mit der Desi Programmgruppe

20. November 2020:
“Überall Femizide – nirgendwo Gerechtigkeit”
Ein Vortrag der FeminismusAG der iL Nürnberg
Zeit: Einlass 18:30 Uhr, Beginn: 19 Uhr

Hinweis: unseren Vortrag werden wir im Nachhinein zum anhören & anschauen online für alle zur Verfügung stellen.

Gewalt gegen Frauen, Lesben, Interpersonen und Transfrauen ist Alltag in unserer Gesellschaft. Diese Gewalt kostet Leben. Jeden Tag versucht ein Mann seine (Ex-) Partnerin zu töten, jeden dritten Tag gelingt es. So steht es in der Statisik des Bundeskiminalamts – die Zahlen sind seit Jahren unverändert und dass trotz (aus Betroffenenperspektive) verbesserten rechtlichen Grundlagen und dem (zwar zähen, aber stetigem) Ausbau von Frauenhäusern und Frauenfachberatungsstellen. Medial wird die Tötung von Frauen* (solange der Täter weiß ist) als individuelles Schicksal dargestellt, die strukturelle Ebene wird dabei ausgelassen und das  Narrativ von Beziehungstaten, Eifersuchtsdramen oder erweiterten Suiziden aufrechterhalten. Fortgesetzt wird dies in der Rechtsprechung, nachdem diese Taten keine Mordmerkmale aufweisen. Grund hierfür liegt innerhalb eines patriarchalen Besitzanspruches vom Mann* gegenüber der Frau*. Anders verhält es sich, wenn Täter rassifiziert werden, das Narrativ verändert sich in Ehrenmord und dieser kann auch als solcher verurteilt werden. Das Bundeskriminalamt, sowie andere Statistiken und auch das Unterstützungssystem reproduzieren das in der Gesellschaft vorherrschende, binäre Geschlechterverständnis. Der Vortrag ist zum einen ein Beitrag, dieses Verständnis zu kontextualisieren und von den gewaltausübenden (i.d.R. Cis-Männer) zu denken. Wem schadet patriarchale Gewalt? Was hat geschlechtsspezifische Gewalt mit toxischer Männlichkeit zu tun? Spannend ist wer Zahlen erhebt (und zu welchem Zweck). Zentral ist die Frage was außerhalb der staatlichen Repressionsmöglichkeiten, sowie der Forderungen nach mehr und besserem Gewaltschutz, Präventions- und Umgangsmöglichkeiten mit Betroffenen und Tätern* aus emanzipatorischer Sicht sein können.


Hinweis der DESI bezüglich des Umgangs mit der Corona Pandemie:

Alle unsere Gäste, wie auch unsere Mitarbeiter*innen sollen sich in der DESI wohl und sicher fühlen.
Achtet daher bitte auf die Einhaltung der generellen Empfehlungen zur Covid19-Infektionsvermeidung und folgt unseren Anweisungen & Markierungen im Haus.
Und: kommt selbstverständlich nur wenn ihr absolut symptomfrei seid und eure Maske bitte nicht vergessen.

Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmer*innenzahl für diese Veranstaltung auf ca. 30 Personen beschränkt.

Facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/780755992780268/

Schluss mit rechten Netzwerken in den hessischen Behörden

23. Oktober 2020 - 10:32
Landesweite Demonstration gegen rechte und rassistische Netzwerke in den hessischen Sicherheitsbehörden Wiesbaden (Därnsches Gelände), 24.10.2020, 14 Uhr

Anreise aus:
Darmstadt: 12:03 (11:55 Treffpunkt) Uhr
Mannheim: 11:30 Uhr
Aschaffenburg: 11:47 Uhr
Marburg: 11:35 Uhr
Frankfurt: 12:13 Uhr

+++ Demo gegen die hessischen Zustände! +++

Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen,
um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen
Sicherheitsbehörden zu demonstrieren. Die jüngsten Fälle rassistischer
Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche
Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein
strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden
alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der
Gewalt von Polizistinnen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video
die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals
schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen
rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu
rechnen, während sich Politikerinnen, Justiz und Journalistinnen
schützend vor uniformierte Täterinnen stellen.
Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr
und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamtinnen tauschen sich
in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus.
Polizistinnen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und
bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen
des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine
V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die
weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer
Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt
(wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische
Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt
ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiterinnen vor Strafverfolgung.
Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feindinnen
an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der
Offenbacher Soldat Franco Albrecht.
Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein
kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:
Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt
und bekämpft werden! Dass der strukturelle Rassismus und
diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und
abgeschafft werden! Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine
bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizistinnen eingeführt werden,
damit Täterinnen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt
werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt! Die
Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem
mit Rassismus und rechten Ideologien - das muss aufhören! Wir fordern
eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die
Abschaffung des Verfassungsschutzes!
Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten
„NSU 2.0“ und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische
Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren
rechten Umtrieben schützt - nicht die Sicherheitsbehörden vor
Strafverfolgung!

Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und
andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo
niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen
Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und
überall! Für eine Entnazifizierung 2.0!







 

Schluss mit rechten Netzwerken in den Sicherheitsbehörden

11. Oktober 2020 - 12:02
Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen, um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen Sicherheitsbehörden zu demonstrieren.

Die jüngsten Fälle rassistischer Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der Gewalt von Polizist*innen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu rechnen, während sich Politiker*innen, Justiz und Journalist*innen schützend vor uniformierte Täter*innen stellen.

Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamt*innen tauschen sich in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus. Polizist*innen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt (wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiterinnen vor Strafverfolgung.Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feind*innen an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der
Offenbacher Soldat Franco Albrecht.

Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:
Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt und bekämpft werden!
Dass der strukturelle Rassismus und diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und abgeschafft werden!
Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen eingeführt werden, damit Täter*innen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt!
Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem mit Rassismus und rechten Ideologien - das muss aufhören! Wir fordern eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die Abschaffung des Verfassungsschutzes! Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten „NSU 2.0“ und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren rechten Umtrieben schützt - nicht die Sicherheitsbehörden vor Strafverfolgung!
Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und überall!
Für eine Entnazifizierung 2.0!
Los gehts : Am 24.10. um 14:00 Uhr auf den Reisinger-Anlagen in Wiesbaden!


Gemeinsame Anreisen:
Aschaffenburg - 11:47 Uhr
Darmstadt Hbf - 13:03 Uhr
Frankfurt Hbf - 13:12 Uhr
Marburg - 11:35 Uhr

Schluss mit rechten Netzwerken in den Sicherheitsbehörden

11. Oktober 2020 - 11:53
Landesweite Demo gegen die hessischen Zustände in Wiesbaden.

Am 24. Oktober werden wir gemeinsam in Wiesbaden auf die Straße gehen, um gegen rechte Strukturen und Rassismus in den hessischen Sicherheitsbehörden zu demonstrieren.

Die jüngsten Fälle rassistischer Polizeigewalt haben erneut offenbart, dass es sich nicht um bedauerliche Einzelfälle handelt, sondern dass die Sicherheitsbehörden in Hessen ein strukturelles Rassismus-Problem haben. Rassifizierte Personen werden alltäglich zur Zielscheibe rassistischer Kontrollen und sind häufig der Gewalt von Polizist*innen ausgeliefert. Selbst wenn zufällig ein Video die Übergriffe dokumentiert, ist es für die Betroffenen oftmals schwierig, sich dagegen zu wehren. Und auch dann haben die Betroffen rassistischer und rechter Polizeigewalt meisten mit Kriminalsierung zu rechnen, während sich Politiker*innen, Justiz und Journalist*innen schützend vor uniformierte Täter*innen stellen.

Daneben wird die Existenz von rechten Netzwerken in Polizei, Bundeswehr und Spezialeinheiten immer offensichtlicher. Beamt*innen tauschen sich in Chatgruppen über ihre menschenverachtenden Ideologien aus. Polizist*innen geben Informationen an organisierte Nazis weiter und bedrohen als NSU 2.0 migrantische, linke und antifaschistische Personen des öffentlichen Lebens. Der Verfassungsschutz finanziert über seine V-Leute faschistische Strukturen, schreddert Akten und verhindert die weitere Aufklärung der NSU-Mordserie. Dass der Verfassungsschützer Andreas Temme direkt (wie beim Mord an Halit Yozgat 2006) oder indirekt (wie bei der Ermordung Walter Lübckes 2019) in rechtsterroristische Attentate verwickelt ist, zeigt: Der hessische Verfassungsschutz schützt ausschließlich seine V-Leute und Mitarbeiterinnen vor Strafverfolgung.Und währenddessen legen auch in Hessen Soldaten Listen mit Feind*innen an, horten Waffen sowie Munition und planen Anschläge wie z.B. der
Offenbacher Soldat Franco Albrecht.

Es reicht uns! Wir werden in der hessischen Landeshauptstadt ein kraftvolles Zeichen setzen, weil wir wollen, dass sich etwas ändert:
Dass rechte Netzwerke in den Sicherheitsbehörden konsequent aufgedeckt und bekämpft werden!
Dass der strukturelle Rassismus und diskriminierende Praktiken wie racial profiling als solche benannt und abgeschafft werden!
Dass unabhängige Beschwerdestellen und eine bundesweite Kennzeichnungspflicht für Polizist*innen eingeführt werden, damit Täter*innen im Dienst identifiziert und strafrechtlich verfolgt werden können, ohne dass der polizeiliche Corpsgeist sie schützt!
Die Polizei und andere Sicherheitsbehörden haben ein strukturelles Problem mit Rassismus und rechten Ideologien - das muss aufhören! Wir fordern eine konsequente Entnazifizierung von Polizei und Bundeswehr sowie die Abschaffung des Verfassungsschutzes! Solidarität mit sämtlichen Betroffenen der Drohschreiben des sogenannten „NSU 2.0“ und rassistischer Polizeigewalt! Für eine solidarische Gesellschaft, die die Menschen vor den Sicherheitsbehörden und ihren rechten Umtrieben schützt - nicht die Sicherheitsbehörden vor Strafverfolgung!

Lasst uns gemeinsam und entschlossen klar machen, dass wir Nazis und andere Rechte in der Polizei, beim Verfassungsschutz und anderswo niemals akzeptieren werden!

Am 24. Oktober alle zusammen in Wiesbaden auf die Straße – gegen Rassismus, Antisemitismus und Sexismus in den Sicherheitsbehörden und überall!

Für eine Entnazifizierung 2.0!

 

Gemeinsame Anreisen:
Aschaffenburg - 11:47 Uhr
Darmstadt Hbf - 13:03 Uhr
Frankfurt Hbf - 13:12 Uhr
Marburg - 11:35 Uhr

Gute Besserung - Kämpfe um Gesundheit

10. Oktober 2020 - 20:45
Die neue arranca! #54 ist da

Als wir im Herbst 2019 mit der Planung dieser Ausgabe begannen, konnten wir nicht ahnen, dass aufgrund einer weltweiten Pandemie der Themenkomplex «Pflege und Gesundheit» deutlich stärker in der Öffentlichkeit präsent sein würde. Für uns ist die Gesundheits-Ausgabe keine Corona-Ausgabe – auch wenn wir inhaltliche Bezüge eingewoben haben. Für uns war und ist diese Ausgabe die Chance das Thema Gesundheit und die Kämpfe im und um das Gesundheitssystem grundlegender zu beleuchten. Und so gibt sie auch den coronabezogenen Debatten um Gesundheit ein solides Fundament.

Entgrenzte Arbeitszeiten, die intensivierte Pflege von Angehörigen und generell höhere physische wie psychische Belastungen schufen für uns, wie für so viele Menschen Alltagserfahrungen, die deutlich machten, wie sehr eine radikal linke Kritik und Praxis im Gesundheits- und Carebereich notwendig ist. Zahlreiche Beiträge beschäftigen sich mit der Situation in den Krankenhäusern, angefangen mit einer Kritik an der Ökonomisierung des Gesundheitssystems, über einen radikalen Gegenentwurf eines klassenlosen Krankenhauses, das leider nie gebaut wurde und Artikel über die Kämpfe der Krankenhausbeschäftigten sowie der linksradikalen politischen Arbeit zu den Kämpfen in der Pflege. Andere Artikel beleuchten die feministische Perspektive auf Sorgearbeit, auf reproduktive Gerechtigkeit und die Kämpfe darum. Der Text «Männlich? Weiblich? Divers!» berichtet vom Ausgeliefertsein in diesem Gesundheitssystem. «Aus Krankheit eine Waffe machen» und «Activist Grief» richten den Blick über den deutschen Tellerrand hinaus, während der Artikel «Gesundheitsversorgung für Alle?» die schwierigen Auseinandersetzungen um die Gesundheitsversorgung von illegalisierten Menschen in Berlin thematisiert.
Artikel und Interviews von und mit Aktivist*innen der Gesundheitskollektive zeigen auf, wie eine bessere Gesundheitsversorgung konkret aussehen kann und warum soziale Lebensbedingungen nicht von individueller Gesundheit zu trennen sind. Andere Artikel, wie «Kapital und Gesundheit», eine Reflexion der Psychiatriekritik und «Carearbeit, die krank macht» in der Kinder- und Jugendhilfe nehmen Geschichte und Status Quo unter die Lupe. Schließlich widmen sich Artikel wie Resilienz als «neuester heißer Scheiß», «Digitalisiert und durchleuchtet» und «Aussortiert» den neuen Entwicklungen im Gesundheits- und Sozialsystem und deren Folgen.

Eure arranca!-Redaktion
im September 2020
arranca@mail.de

>> Ihr könnt die arranca! bei uns bestellen - auch in größeren Mengen: https://arranca.org/ oder per Mail an arranca@mail.de. 

 

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